Olaf Deharde
01/10/2026
Berlin.
Ich mag dich. Vor allem, weil ich in Hamburg wohne und im Zweifel wieder abhauen kann. Theoretisch. Wäre da nicht die Bahn. Dann eben ins - Eine Nacht mehr. Kann passieren
die Gastro, sorry Hamburg, aber Berlin spielt eine andere Liga.
Ich betrete die Stadt grundsätzlich mit einem Schultheiß im Diener Tattersall. Ritual. Dieser Laden riecht nach Westberlin, Zigarette im Sakko und gleich kommt Manfred Krug oder Günther Pfitzmann durch die Tür. Lecker, einfach, echt.
Dann weiter im Westen: Das ist Paris mit BVG-Anschluss. Oder ins berlin ins ? Macht alles Spaß!
Konstant gut: , , mit Meeresfrüchten auf Endgegner-Level. David Bowie-Vibes und Sellerie-Power im bei Sebastian Frank oder ganz simple in Kreuzberg. Der Vergleich hinkt? Willkommen in Berlin.
Pizza bei Tresenzeit im und eskalieren im Softeis nicht vergessen. Frühstücken im Mittags was Süßes im abends .berlin X-Berg Duck und Live-Musik.
Am nächsten Tag Zeit vergessen im Dampfnudel im Bockwurst im .berlin – und irgendwann ins .claerchens War ich noch nie. Aber das ändert sich sehr zeitig. Muß ich reservieren?
Was hab ich vergessen? Einiges… Ich weiß! Ist aber ja nicht weit…
01/05/2026
Meine kulinarischen Highlights des letzten Jahres?
Unmöglich zu sortieren und durchzunummerieren. Fakt ist: 2025 war ein verdammt leckeres Jahr. Einmal um den Planeten und immer mit vollem Mund.
Wien: Banane, Speck, Linsen. Klingt wie ein schlechter Witz, schmeckt wie große Oper. Dazu dieser Ort: ruhig, elegant, entschleunigend. Wien kann das einfach.
Belfast: .longsbelfast Die haben Fisch frittiert, da war die Titanic noch Baustelle. Knusprig, ehrlich, ohne Marketing-Gelaber. Ein Schlag ins Gesicht für alles, was heute „Streetfood“ heißt.
Frankfurt: Die Jakobsmuschel im war Endgegner.
Geiler Laden. Wach, mutig und gefährlich gut.
Da kommt noch was, Leute. Merkt euch den Namen.
Gozo: Hafenluft, Grill, Catch of the Day.
Tallinn: Zum ersten Mal dagestanische Küche im
Galway: Clam Chowder für mit Bier, Räucherlachs und Muscheln
Siena: Ribollita. Große Küche braucht manchmal nur einen Löffel.
Menorca: Raor selbst geangelt und auf offenem Feuer eine Reispfanne gebaut, die ich ausnahmsweise selbst loben muss. Sorry. Nicht sorry.
Finnisch Lappland: Weiter gehts mit offenem Feuer. Endlose Weite. Balsam für Seele und Bauch
Finale: Namibia. Meine Lieblingsaustern. Direkt vor der Küste gewachsen, salzig, wild und fett. Besser wird’s nicht. Punkt.
Kein Ranking.
Keine Siegerliste.
Nur ein Jahr, das gezeigt hat:
„It’s all about food.“
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Memphis, TN