Bike2benin
15/04/2026
Bisschen verspätet, aber darauf konnten wir natürlich nicht verzichten - nach dem ihr die ganze Reise unser Essen verfolgen konntet müssen wir euch natürlich auch unsere beninischen Lieblingsgerichte zeigen (obwohl, mein liebstes fehlt eigentlich: Apkan, veganer Joghurt mit Tapioka und Eis :). Wir vermissen es jetzt schon!
Hier wie versprochen der zweite Teil zu unserer Fragerunde. Großes Danke nochmal an dieser Stelle an Vauden für die Ausrüstung und die vielen Fragen!
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Wir melden uns nach einer Woche wieder in Deutschland. Die vergangenen Tage mussten viele Eindrücke erstmal verarbeitet werden. Wir wurden herzlich von unseren Familien empfangen und konnten zu Ostern alle wiedersehen. Bevor sich unsere Wege trennten (ab Montag geht es für uns an unterschiedlichen Orten weiter mit Studium/Parktikum/Arbeit...) konnten wir noch ein paar Fragen beantworten, die wir von der Vaude-Community zugeschickt bekommen haben. Wie man sieht, hatten wir dabei viel Spaß- freut Euch auf einen Teil 2:)
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01/04/2026
In meinem Freiwilligendienst habe ich, Selma, in meiner Einsatzstelle viel über das Weben gelernt. In diesem Video zeigen wir euch, wie die verschiedenen Schritte bis zu einem fertigen Stoff ablaufen. Man kann verschiedenste Muster, Zeichnungen und Breiten herstellen. Die Arbeit ist sehr anstrengend und für komplizierte Stoffe kann man bis zu einem Monat brauchen.
Hier kommt nun wie versprochen der zweite Teil zu unserem Projektbesuch bei OADEL. Sylvain und Enyovi zeigen uns ihre Bäckereien und wie sie ihr Wissen zu lokalem Brot dort anwenden. Sie wünschen sich für die Zukunft, den Anteil an lokalen Mehlsorten zu steigern und sich damit weiter von Importen unabhängiger zu machen. Wir und sie würden sich freuen, wenn Ihr ihre Arbeit unterstützt:)
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Unser zweiter Projektbesuch in Togo hat uns bis tief in die Backstuben Lomés gebracht - genauer gesagt dorthin, wo neben Weizenmehl auch jede Menge lokale Getreide wie Sorgo oder Fonio verarbeitet werden. Denn in Zusammenarbeit mit OADEL, einer der bekanntesten NGOs Togos, werden hier Alternativen zu den stark von Importen abhängigen Weizenbroten erarbeitet.
Wie genau es uns dort ergangen ist seht ihr in diesem und im nächsten Video :)
Wie immer gilt: Falls ihr das Projekt unterstützen wollt, klickt gerne auf den Link in unserer Info - da kommt ihr direkt zur Spendenseite!
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In Togo konnten wir zwei weitere ASW-unterstützte Projekte besuchen, heute stellen wir euch das erste vor. Die Organisation OPED macht seit 2013 wichtige Arbeit zur Stärkung von Klimaresilienz und Armutsprävention. Wir sind sehr froh, eine ihrer Kooperativen kennengelernt und ihre Erfolge und Herausforderungen besser verstanden zu haben.
Wir waren von ihrer Entschlossenheit richtig beeindruckt und würden uns freuen, wenn der ein oder andere sie auf ihrem weiteren Weg unterstützen kann!
Den Link zur Spendenaktion findet ihr wie immer in unserer Bio :)
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27/02/2026
Diesmal zwei Länder auf einmal. Während es in Côte d'Ivoire sehr viel Attiéké gab, konnten wir in Ghana schon ein paar Dinge finden, die dem uns bekannten Essen aus Benin ähnelten. Highlights waren definitiv die frischen Mangos, Sojaspieße und Schoko-Sojamilch! So langsam gibt es zu den Fleisch- und Fischsaucen auch eine vegane Alternative- wir freuen uns auf Togo und Benin😍
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20/02/2026
Den heutigen Post wollen wir einem kurzen Exkurs widmen. Auf unserer Fahrradtour bleibt uns nur begrenzt Zeit dazu, aber manchmal schaffen wir es dann doch, touristische Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Gestern waren wir in Elmina (Ghana) an der damals so genannten "Goldküste".
Hier bauten die Portugiesen 1482 eine Burg, die dann später in den Besitz der Niederländer und danach der Briten überging, bevor Ghana 1957 unabhängig wurde.
Wie viele andere Burgen an der Küste wurde sie zum Handel errichtet- und das nicht nur mit Waren, sondern auch mit Menschen. Der Sklav*innenhandel erreichte vor allem gegen Ende des 17.Jahrhunderts hier seine Hochphase.
Meist Kriegsgefangene aus lokalen Kriegen wurden an die Europäer verkauft und mussten ca. 3 Monate auf die Ankunft der Schiffe in den Verließen der Burg warten, die sie dann nach Südamerika oder Asien brachten, um auf Plantagen oder in Haushalten zu arbeiten. Mangelnde Hygiene, enge Räume, dann harte Arbeit und Züchtigungen. Die durchschnittliche Sterblichkeitsrate während der Überfahrt betrug 15%.
Auf unserer Reise entlang der Atlantikküste werden wir immer wieder auf solche Orte stoßen, an denen Menschlichkeit leider keine große Rolle gespielt hat, sondern an denen Menschen mit rassistischen Weltanschauungen kombiniert mit wirtschaftlichem Interesse tiefe Spuren in der Geschichte vieler Länder hinterlassen haben.
Es ist wichtig, Orte wie Elmina zu erhalten und sich immer daran zu erinnern, dass so etwas nie wieder passieren darf. Um im Jetzt gegen die Abhängigkeitsstrukturen vorzugehen, muss man sich bewusst sein, wie sie entstanden sind.
1: Eingang von St George's Castle
2: Burginnenhof
3: Blick auf die Stadt und Fischerhafen
4: Frauen-Verlies (150 Frauen Auf ca. 30m²)
5: "Door of no return", von wo aus die Sklav*innen verschifft wurden
6: Atlantikküste vor Elmina
Quellen:
https://www.bpb.de/themen/kolonialismus-imperialismus/postkolonialismus-und-globalgeschichte/219137/sklaverei-und-sklavenhandel/
https://de.wikipedia.org/wiki/Goldk%C3%BCste_(Westafrika)
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