cocoon2bloom

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16/08/2025

🤔Mindset statt Macht?

Willkommen in der Feel-Good-Falle der Privilegierten.

„Mindset“ klingt fresh, ist aber oft ein strukturelles Ablenkungsmanöver.

Was in der Beratungswelt als Zauberwort gilt, ist aus intersektionaler Sicht oft eine verkappte Verantwortungsverschiebung.

Klingt hart?

👉🏼You just stepped into your privilege.

💥Wenn es um Rassismus, Sexismus, Klassismus oder Ableismus geht, reden wir über Macht, nicht über Persönlichkeitsentwicklung.
Das ewige „Du musst nur dein Mindset ändern“ verschiebt den Fokus vom System auf die Einzelperson.

➡️ Wer Diskriminierung erlebt, braucht nicht noch den Impuls, sich „selbst zu optimieren“, sondern faire Strukturen, Ressourcen und kollektive Veränderung.

💣 „Ein Mindset-Workshop für alle und alles wird gut.“
Nope. Wer darf sich eigentlich ganz entspannt um sein Mindset kümmern und wer kämpft täglich gegen Ausschlüsse, Zuschreibungen und gläserne Decken?

🧠Der Begriff Mindset kommt aus der Psychologie und hat dort auch seine Berechtigung.
Aber wenn wir anfangen, strukturelle Diskriminierung als Mindset-Problem zu rahmen, wird’s gefährlich.

➡️ Diskriminierung ist kein Coachingthema. Es ist ein gesellschaftliches Machtverhältnis, das sichtbar, verlernbar und veränderbar gemacht werden muss; im System, nicht nur im Kopf.

📉„Wir müssen das Mindset in der Organisation ändern.“
Cool. Und wo ist der Policy-Shift? Der Ressourcen-Shift? Die Umverteilung von Macht?

➡️ Ohne systemische Veränderung ist ein „Mindset-Shift“ oft nur ein progressiv verpacktes Placebo.

Wer ernsthaft an diskriminierungssensibler Organisationsentwicklung arbeiten will, kommt um eine intersektionale Brille nicht herum.

Ein reflektiertes ist gut.
Aber erst mit Machtkritik, strukturellen Analysen und kollektiver Verantwortung wird’s transformativ.

Was meint ihr?

4 More BE!LONGING

09/08/2025

Am Küchentisch.

Zwischen Kaffeetasse, Marmeladenbrot, Laptop und der Frage:

„What the he** mach ich hier eigentlich?“

So hat die Geschichte von BE!LONGING Consulting angefangen.

Ich hatte nicht DEN Masterplan. Kein Netzwerk. Keine Investor*innen oder Mentor*innen .

Aber ich hatte diese eine Vision, die ich nicht mehr losgeworden bin:
Ich wollte, dass sich Menschen in ihrer Arbeit zugehörig fühlen.
Nicht angepasst. Nicht geduldet. Sondern wirklich gemeint, gefördert und gesehen.

Die ersten Projekte?
🫣Ein Diversity-Workshop für 50 Leute, allein.
🫣Ein Coaching, bei dem ich dachte: „Ich bin nervöser als mein Gegenüber.“
🫣Eine Führungskraft, die Belonging super fand, solange sie nichts selbs verändern muss.

Wenn ihr wüsstet wie oft ich alles hinschmeißen wollte.

Turns Out: Ich hab weiter gemacht.

Weil dann immer wieder diese kleinen, echten Momente kamen:
🤩Ein Team, das sich nach dem Workshop zum ersten Mal ehrlich begegnet.
🤩Eine Führungskraft, die sagt: „Ich hab’s vorher einfach nicht gesehen.“
🤩Ein Mail, das mich umhaut:
„Ich fühl mich seit unserem Training zum ersten Mal wirklich sicher in diesem Unternehmen.“

Genau deswegen mach ich das.

Und ja, ich sitz auch heute noch am Küchentisch.

Nur mit ein bisschen weniger Zweifel.

4 More BE!LONGING ☕️

~~~
📬 Du möchtest mehr über meine Arbeit erfahren? Ich freue mich auf deine Nachricht.

05/08/2025

🤔Mindset statt Macht?

Willkommen in der Feel-Good-Falle der Privilegierten.

„Mindset“ klingt fresh, ist aber oft ein strukturelles Ablenkungsmanöver.

Was in der Beratungswelt als Zauberwort gilt, ist aus intersektionaler Sicht oft eine verkappte Verantwortungsverschiebung.

Klingt hart?

👉🏼You just stepped into your privilege.

💥Wenn es um Rassismus, Sexismus, Klassismus oder Ableismus geht, reden wir über Macht, nicht über Persönlichkeitsentwicklung.
Das ewige „Du musst nur dein Mindset ändern“ verschiebt den Fokus vom System auf die Einzelperson.

➡️ Wer Diskriminierung erlebt, braucht nicht noch den Impuls, sich „selbst zu optimieren“, sondern faire Strukturen, Ressourcen und kollektive Veränderung.

💣 „Ein Mindset-Workshop für alle und alles wird gut.“
Nope. Wer darf sich eigentlich ganz entspannt um sein Mindset kümmern und wer kämpft täglich gegen Ausschlüsse, Zuschreibungen und gläserne Decken?

🧠Der Begriff Mindset kommt aus der Psychologie und hat dort auch seine Berechtigung.
Aber wenn wir anfangen, strukturelle Diskriminierung als Mindset-Problem zu rahmen, wird’s gefährlich.

➡️ Diskriminierung ist kein Coachingthema. Es ist ein gesellschaftliches Machtverhältnis, das sichtbar, verlernbar und veränderbar gemacht werden muss; im System, nicht nur im Kopf.

📉„Wir müssen das Mindset in der Organisation ändern.“
Cool. Und wo ist der Policy-Shift? Der Ressourcen-Shift? Die Umverteilung von Macht?

➡️ Ohne systemische Veränderung ist ein „Mindset-Shift“ oft nur ein progressiv verpacktes Placebo.

Wer ernsthaft an diskriminierungssensibler Organisationsentwicklung arbeiten will, kommt um eine intersektionale Brille nicht herum.

Ein reflektiertes ist gut.
Aber erst mit Machtkritik, strukturellen Analysen und kollektiver Verantwortung wird’s transformativ.

Was meint ihr?

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