Bipolar Health

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12/08/2021

Ich denke, bipolar zu sein führt dazu, mehr Unsicherheit im eigenen Leben aushalten zu müssen.

Wenn ich (Hypo-)manisch bin oder auch in Remission (also weder depressiv noch manisch, aber eben doch nicht so stimmungsstabil wie andere), treffe ich extremere Entscheidungen. Ich suche öfters Abenteuer, Herausforderung und Abwechslung. Am Ende stehe ich mit der Unsicherheit da, ob der eingeschlagene wirklich weiter geht oder tot endet.

In den letzten Monaten habe ich mehrere Entscheidungen getroffen, die mein Leben stark verändern. Es ist sind die Lebensthemen: Job gekündigt, Trennung mit der Freundin, auf Reise gehen (zu sich selbst). Zusätzlich stellte ich auch noch weiteres wie meinen Wohnort in Frage.

Da vieles in kurzer Zeit weg gebrochen war, fand ich keinen sicheren Stand. Kontinuierlich arbeite und hinterfragte mein Geist mein bisheriges Leben. Zarte Pläne wurden alsbald über den Haufen geworfen.

Was hilft mir aus dem Gedankenkarusell herauszukommen:
1. Detaillierte Pläne geben Sicherheit: Meine Freunde mit denen ich zuletzt in Norwegen gereist, bereiten sich auf die Route vor. Sie wissen, was sie sehen wollen und wo sie bleiben wollen. Das gibt Stabilität.
2. Routinen zum Gedankenstopp: Zum 1. mal mache ich langes Yoga (1h) und schlafe danach beseelt ein. Ich kenne diese Erholsamen theta Zustand vom Neurofeedback.
3. Festlegen, Entscheidungen für einen gewissen Zeitraum nicht mehr zu hinterfragen, sondern einen Weg mit dieser zu finden: Ich bleibe jetzt für 2 Jahre in München.

25/07/2021

Believe in something and it might help.

15/11/2020

A weekend in the woods...

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