Nimmerso

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Bei Nimmerso geht es um Blicke in die Vergangenheit. Ziel ist es, einmalige Fotos von früher vor dem Verschwinden zu retten und für zukünftige Generationen zu bewahren.

04/06/2026

04.06.2026: Idchen und Fritz - Die Entstehung einer Familiensaga

Maike und mir ist es gelungen, in unglaublich kurzer Zeit die Schicksale fast aller Hauptpersonen in dieser immer größer werdenden Geschichte zu klären.
Seit gestern wissen wir auch, was aus Brigitte ("Brig", siehe Beitrag vom 27.05.2026) und aus Elsa (Fritz' ältester Schwester, siehe Beitrag vom 29.05.2026) geworden ist. Damit hat sich uns ein weiteres tragisches Ereignis offenbart und zusätzlicher Konfliktstoff innerhalb der Familien entzündet.
Wir haben lebende Verwandte und Bekannte der Familien Arbusow und Reuter gefunden und hoffen, dass diese uns mit ihren wertvollen Kenntnissen über die Familiengeschichte sowie die Geschichte Lettlands und Rigas weiterhelfen werden.
In den vergangenen Tagen habe ich die letzten notwendigen Schritte unternommen, um mir das Urheberrecht an dieser großartigen Geschichte zu sichern und sie als mein geistiges Eigentum zu schützen incl. aller von mir überarbeiteten und restaurierten Fotos sowie sämtlicher von mir erstellten Abbildungen.
Jetzt beginnt die Reise des Autors: Alle vorliegenden Namen, Daten, Schauplätze, Ereignisse, Fotos, Postkarten, Briefe und die einzigartige Schallplatte vom August 1941 wollen zu einer spannenden, tragischen, dramatischen, aber vor allen Dingen authentischen Geschichte zusammengefügt werden. Die Hauptpersonen haben tatsächlich gelebt und die geschilderten Ereignisse sind tatsächlich passiert.
Der historische Bogen spannt sich über mindestens drei Generationen, über zwei Weltkriege, über Revolution und Widerstand, über Hyperinflation und Weltwirtschaftskrise, über Bürgertum bis Hochadel, vom Russischen Zarenreich bis zum Untergang des Dritten Reichs. Schauplätze werden im heutigen Lettland, Polen, Deutschland und in der Schweiz zu finden sein.
Was mit einer einzigen Postkarte eines verliebten Wachtmeisters aus Hamburg an sein geliebtes Idchen in Bad Harzburg bzw. Westerode begann, ist zu einem einzigartigen Epos geworden. Die Geschichte existiert bereits in meinem Kopf. Nun muss sie "nur noch" aufgeschrieben werden. Das dürfte etwa ein bis zwei Jahre dauern.
Wer sie aufschreiben wird, das weiß ich noch nicht. Aber bis das geklärt ist, habe ich mir schon ein mögliches Buchcover (siehe Beitrag vom 26.05.2026) und einen möglichen Einstieg in die Geschichte, den Prolog, überlegt. Diesen gebe ich euch heute und hier exclusiv zu lesen (siehe Kommentarspalte).
Schreibt mir doch bitte dazu, ob es euch gefällt und ob ihr nach diesem Einstieg weiterlesen würdet. Viel Spaß!

03/06/2026

03.06.2026: Idchen und Fritz: Ein paar komische Vögel...
..treiben sich nicht nur in der Geschichte von Idchen und Fritz, sondern auch auf diesem Foto herum. Was sind das für Vögel, die hier um Futter betteln? Und schaut euch bitte mal das Haus an, also das, was davon zu erkennen ist. Würdet ihr das eher in Deutschland oder in Lettland vermuten? Auf der Rückseite sind leider keinerlei Infos vorhanden, also müssen wir uns wieder selber vortasten.

02/06/2026

02.06.2026: Geschichts-Detektive gesucht! Wer war diese Frau?

Was wir schon wissen:

Der Fotograf: Das Bild stammt aus dem Atelier Samson & Co. in Duisburg (Königstr. 38).

Ein spannendes Detail: Auf dem Stuhl liegt eine Ausgabe der Zeitschrift „Die Woche“.

Ein Foto der Rückseite mit einer Adresse findet ihr direkt unten in den Kommentaren. Reicht das aus, um die Dame zu identifizieren?

Jetzt seid ihr dran!

Schaffen wir es gemeinsam, mehr über sie herauszufinden?
Wer war diese Dame? Wie sah ihr Leben aus und was hat sie damals wohl von Bonn nach Duisburg und nach Essen geführt? Gab es dort Verwandte?

Schreibt uns eure Theorien, Funde oder Tipps! Jedes Detail zählt.

02/06/2026

02.06.2026: Idchen und Fritz: Heidruns Taufe, Weihnachten 1939

Eigentlich wollte ich einen anderen Beitrag hier posten, denn unsere Mittagsposts sind normalerweise keine Suchanfragen oder im Zusammenhang mit Recherchen.
Aber inzwischen wird die Geschichte um Idchen und Fritz auch für meinen Scanner und die Bildbearbeitungsprogramme zu groß und zu arbeitsintensiv, so dass ich den eigentlich geplanten Beitrag zurückstelle und diese Suche poste.
Elsa war die älteste Schwester von Fritz. Sie arbeitete als Hausdame, hat vermutlich die beiden Töchter von Professor Arbusow in Riga nach dem frühen Tod ihrer Mutter betreut und lebte, nachdem Fritz' Familie Lettland verlassen hatte, in Weischütz.
Dort dürfte sie wohl weiter ihrem Beruf als Hausdame nachgegangen sein und in Idchens und Fritz' Fotonachlass sind tatsächlich 2 Fotos aus Weischütz, aufgenommen an Weihnachten 1939 mit der Notiz "Heidruns Taufe".
Wir sehen eine erwachsene Frau, die die Mutter der 4 Mädchen sein dürfte und die das jüngste Kind, Heidrun, auf ihrem Schoß sitzen hat. Die Frau hat keine Ähnlichkeit mit Elsa, also nehmen wir an, dass dies die Familie ist, in der Elsa 1939 als Hausdame angestellt war. Und jetzt seid ihr gefragt:
Die Welt ist klein und wir haben bei unseren Recherchen schon so viele "Zufälle" erlebt, dass wir nun hoffen, dass vielleicht jemand von euch diese Familie kennt oder eine Heidrun bekannt ist, die 1939 geboren und an Weihnachten 1939 in Weischütz getauft wurde.
Heidrun selbst könnte sogar noch leben. Sie würde dann in diesem Jahr ihren 87. Geburtstag feiern und wäre eine wichtige und wertvolle Hilfe für uns, bei unserem Versuch, den Verbleib von Elsa zu klären.
In diesem Sinne hoffen wir mal wieder auf Kommissar Zufall oder eure Hilfe.

01/06/2026

01.06.2026: Erwin und Else heirateten am 07.02.1920. Leider haben sie nicht ihre Familiennamen und den Ort der Trauung dazu geschrieben (siehe Textseite in den Kommentaren). Diese Angaben dürften den Empfängern der Karte (Robert Weber + Frau, Kunsthandlung in Ettlingen) daher bekannt gewesen sein. Vielleicht fand die Hochzeit sogar in Ettlingen statt?
Wir müssen ein bisschen suchen, wenn wir die Geschichte dieses Brautpaares und/oder die Geschichte des Kunsthändlers erzählen wollen. Wieviel finden wir heraus?

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