Inkovema
Institut für Konflikt- und Verhandlungsmanagement
Ausbildungsinstitut für (Wirtschafts-)Mediation
Es ist auch so schon schwer genug.
Drohung ist legal – aber führt sie zum Ziel?
Schon erlebt, dass jemand „im Recht“ war…
und trotzdem alles eskaliert ist?
In einer Mediation hatte ich genau so eine Situation:
Mehrere Parteien, komplexe Verträge, hoher Druck.
Dann kündigt eine Seite ein Verhalten an –
rechtlich zulässig, aber klar als Drohung formuliert.
👉 Ergebnis:
Ablehnung. Eskalation. Kommunikationsabbruch.
Was hier sichtbar wird:
Nicht jede rechtmäßige Handlung ist auch zielführend.
Drohungen binden oft nicht den anderen –
sondern vor allem einen selbst.
Mein Ansatz in der Situation:
– Wahrnehmung spiegeln (inkl. Drohcharakter)
– Intention sichtbar machen
– Wirkung transparent benennen
– bewusst unterbrechen statt vorschnell entscheiden
👉 Ziel: Erst deeskalieren, Selbstreflexion der Konfliktparteien, dann wieder handlungsfähig werden.
Die zentrale Frage bleibt:
Wie geht man mit „legitimer Eskalation“ um?
Wie erlebt ihr das in Verhandlungen oder Konflikten?
Habt ihr ähnliche Situationen gehabt?
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