Ernte-mich
In Permakultur werden zahlreiche alte und seltene Gemüsesorten angebaut, eine Streuobstwiese betreut und ein Selbsternte-Erdbeer-Hügelbeet betrieben. Mit Direktverkauf ab Hof, Biokiste und Marktstand in der Innenstadt. Mietbeete, Bio-Eier und Jungpflanzen ergänzen das Angebot.
03/07/2026
Blick ins Beet - Anfang Juli 2026
Düngen gehört zur Permakultur dazu – aber nicht nach dem Motto: viel hilft viel.
Bei uns heißt das: genau hinschauen, was der Boden braucht und welche Pflanzen gerade wachsen. Starkzehrer wie Gurken, Zucchini, Tomaten, Paprika, Chili und Auberginen brauchen mehr Nährstoffe. Salate und Kräuter kommen oft mit weniger aus.
Deshalb arbeiten wir unter anderem mit Mist. Er versorgt den Boden mit organischer Substanz, unterstützt das Bodenleben und bringt Stickstoff dorthin, wo er gebraucht wird.
Gerade sieht man schön, was auf dem Feld passiert:
Die Gurken wachsen kräftig und die Ernte beginnt.
Zucchini gibt es in Hülle und Fülle – am besten regelmäßig ernten, bevor sie zu groß werden.
Die ersten Cocktailtomaten sind da.
Chili, Auberginen und Paprika brauchen noch ein bisschen Zeit.
Und die neuen Salate brauchen auch noch etwas Zeit.
Permakultur ist für uns tägliches Beobachten, Arbeiten mit dem Boden und Geduld mit der Saison.
-mich
Es ist so schön zu sehen, wenn ein Ökosystem funktioniert. Heute kann eine ausgewachsene Ringelnatter vorbei und fraß einen Frosch. Sehr kläglicher Sound und leider war ich ein bisschen spät dran. Aber dennoch. Woooow!
Wir wurden beklaut – nicht nur um ein paar Kirschen, sondern großflächig.
Es waren nicht einfach ein paar Kirschen beim Vorbeigehen.
Es wurden systematisch fünf Kirschbäume im unteren Bereich abgeerntet.
Manche nennen das vielleicht „Mundraub“.
Wir nennen es das, was es ist: Diebstahl.
Und nein: Das ist kein Kavaliersdelikt.
Diese Kirschbäume sind Teil unseres Hofes, unserer Arbeit und unserer wirtschaftlichen Grundlage. Es ist Umsatz, der uns am Ende fehlt – Umsatz, von dem in kleinbäuerlichen Strukturen auch Löhne bezahlt werden.
Kirschen zu klauen steht stellvertretend für Mundraub in der Landwirtschaft und ist für jeden landwirtschaftlichen Betrieb ärgerlich – egal, ob vom Feld oder von Obstbäumen.
Wir sind sehr verärgert darüber und möchten an dieser Stelle auf dieses Thema aufmerksam machen.
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