Initiative Riebeckstraße63
"Auf Spurensuche: NS-Vergangenheit im eigenen Unternehmen - Historisch-politische Bildungsarbeit im betrieblichen Kontext".
Montag, 17.08.2026 / 19:00 Uhr / Pöge-Haus / Hedwigstraße 20 / 04315 Leipzig
NS-Zwangsarbeit war während des Zweiten Weltkrieges ein alltägliches Massenverbrechen. Nach dem Krieg zählten Zwangsarbeiter_innen jedoch jahrzehntelang zu den vergessenen Opfern des Krieges. Ein Großteil der Firmen, die von Zwangsarbeit profitiert hatten, lehnten lange jegliche Verantwortung ab und die spät einsetzende Aufarbeitung war ein mühsames Ringen, meist getragen von Überlebenden und der engagierten Zivilgesellschaft.
Die Podiumsveranstaltung fragt nach der Rolle, die die Betriebe heute in der Aufarbeitung ihrer eigenen NS-Vergangenheit spielen. Wie gelingt es, Mitarbeiter_innen für NS-Geschichte im eigenen Unternehmen zu sensibilisieren und Verantwortung im Heute zu stärken? Und kann berufsspezifische historisch-politische Bildung in Gedenkstätten einen Beitrag dazu leisten?
Es diskutieren:
Rebekka Cöster, Arbeit und Leben Sachsen
Nelson Rustemeyer, Leipziger Verkehrsbetriebe
Isabel Panek, Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig
Moderation: Anja Neubert, Universität Leipzig
10/07/2026
Wichtige Fortbildung im Ariowitsch-Haus e.V. - Zentrum Jüdischer Kultur am 28. August
Die Teilnahme ist kostenlos, jedoch die Plätze begrenzt auf 40 Personen. Deshalb lieber früher als später anmelden!
Anmeldung möglich per E-Mail an: [email protected]
Klicken Sie hier, um Ihren Gesponserten Eintrag zu erhalten.
Kategorie
Webseite
Adresse
Leipzig
04317
Öffnungszeiten
| 14:00 - 18:00 |