Helios-Apotheke
Datenverarbeitung durch soziale Netzwerke
Wir unterhalten öffentlich zugängliche Profile in sozialen Netzwerken. Die im Einzelnen von uns genutzten sozialen Netzwerke finden Sie weiter unten. können Ihr Nutzerverhalten in der Regel umfassend analysieren, wenn Sie deren Website oder eine Website mit integrierten Social-Media-Inhalten (z. Like-Buttons oder Werbebannern) besuchen. Durch den Besuch un
28/06/2026
Entlarvt: Die größten Schlafräuber
Friedlich schlummern, erholt aufwachen – für viele Menschen bloß ein schöner Traum. Sie wälzen sich lange hin und her, ehe sie zur Ruhe finden, oder wachen nachts mehrfach auf. Woran liegt das? Die häufigsten Schlafstörer decken wir hier für Sie auf.
Tropennächte
Tagsüber 30 Grad, nachts sinkt das Thermometer nicht wesentlich. Puh, an Schlaf ist kaum zu denken und am nächsten Morgen fühlen wir uns wie gerädert. Mit dem Klimawandel müssen wir immer häufiger mit solch heißen Nächten rechnen. Also stellen wir uns drauf ein: In den frühen Morgenstunden lüften, tagsüber Schlafzimmer verdunkeln und die Hitze aussperren. Abends nur etwas Leichtes essen, nichts, was schwer im Magen liegt, und keinen Alkohol trinken –er stört das Durchschlafen. Bevor es ins Bett geht, lauwarm duschen, ein leichtes Leinen-Nachthemd kühlt und ist atmungsaktiv.
Stress
Jeder Dritte von uns schläft schlecht. Und die Hälfte der Betroffenen nennt als Schlafkiller Nummer eins den»eigenen Kopf«. Bei den einen sind es private Sorgen, die anderen nehmen beruflichen Stress mit ins Bett. Wie lässt sich dieses Grübelkarussell stoppen? Kneginja Richter, Professorin an der Technischen Hochschule Nürnberg, rät:»Zwei Stunden vor dem Schlafengehen negative Gedanken in einem Heft aufschreiben. Diese Notizen lassen Sie in einer Schublade außerhalb des Schlafzimmers verschwinden.«Noch ein Tipp: aufstehen, ruhige Musik hören oder ein Buch lesen – leichte Lektüre, keinen nervenaufreibenden Thriller. Auch die Natur hilft. Baldrian, Lavendel und Passionsblumenkraut beruhigen nachweislich das Nervensystem. Präparate mit Schlummerkräutern bekommen Sie in Ihrer Apotheke.
Licht und Lärm
Ob Straßenlaterne vor dem Schlafzimmerfenster oder Verkehrslärm – eine lebhafte Umgebung blockiert meist den Zugang zu unseren Träumen. Daher verbannen Sie möglichst alle grellen Lichtquellen aus dem Schlafzimmer – Wecker mit LED-Anzeige zur Wand drehen – und schließen Sie die Vorhänge. Melatonin, unser Schlafhormon, kann sich nur in der Dunkelheit voll entfalten – und in Ruhe. Fernseher am besten ganz ausschalten. Gegen Lärm, den Sie nicht selbst beeinflussen können, helfen Ohrstöpsel.
Schnarchen
In jedem zweiten Schlafzimmer wackeln nachts die Wände, weil der Partner schnarcht. Eine Belastungsprobe für die Beziehung und für die Gesundheit auch – und zwar von beiden. Der Schnarcher, der an einer schlafbezogenen Atmungsstörung leidet, bekommt zu wenig Sauerstoff – ein Stresszustand. Wer dem nächtlichen Sägekonzert»nur«zuhört, hat ein Ruhedefizit. Im Schnitt verliert der wachgehaltene Bettnachbar rund zwei Stunden wertvollen Schlaf pro Nacht. Ohrstöpsel oder getrennte Betten sind nur eine kurzfristige Lösung. Die Ursache des Schnarchens ist damit nicht behoben. Ein Hals-Nasen-Ohrenarzt kann helfen – in milden Fällen rät er zu einer Anti-Schnarchschiene, einem Spray oder einem Nasenspreizer aus Ihrer Apotheke.
Quelle: S&D Verlag GmbH, Geldern -leserservice.sud-verlag.de
19/06/2026
Cool bleiben im Job
Hitzeschübe, Reizbarkeit, Erschöpfung – oft funken die typischen Beschwerden im Berufsleben mächtig dazwischen. Wie Frauen mit den Wechseljahren besser klarkommen und was Arbeitgeber dazu beitragen können.
Mitten im Meeting wieder so eine fiese Hitzeattacke, die Bluse klebt schweißnass auf der Haut und nach einer schlaflosen Nacht liegen die Nerven sowieso blank … . Rund 70 Prozent der berufstätigen Frauen in den Wechseljahren fühlen sich im Job massiv beeinträchtigt, so zeigt es die deutschlandweite Online-Umfrage MenoSupport. Dabei könnten sie gerade jetzt (nochmal) richtig durchstarten – viele sind gut ausgebildet, berufserfahren und unabhängig, weil die Kinder eigene Wege gehen. Überdies werden Fachkräfte dringend gesucht. Ideale Bedingungen, theoretisch jedenfalls.
Rückzug statt Neustart
In der Praxis sieht es bei den knapp 5,5 Millionen betroffenen Frauen allerdings so aus: Etwa ein Viertel reduziert die Arbeitsstunden aufgrund von Wechseljahresproblemen, jede fünfte Frau ab 55 Jahren geht deswegen vorzeitig in Ruhestand. Ein Drittel ist aufgrund der Beschwerden schon mal krank geschrieben gewesen und/oder hat unbezahlten Urlaub genommen. Der wirtschaftliche Schaden durch den Rückzug aus dem Arbeitsleben wird in Deutschland auf 9,4 Milliarden Euro geschätzt.
Raus aus der Tabuzone
Laut MenoSupport leiden berufstätige Frauen in erster Linie an Erschöpfung, gefolgt von Schlafstörungen, Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen und Hitzeschüben. Im Job sind Wechseljahre und damit verbundene Probleme allerdings ein Tabuthema, geben 52,3 Prozent der Frauen an. Dabei wäre ein offener Umgang der erste Schritt zur Lösung: Er sensibilisiert Arbeitgeber und Kollegen für diese Phase, die immerhin zehn bis 15 Jahre andauern kann. Auch kann/sollte er dazu führen, die Arbeitsbedingungen und -atmosphäre frauenfreundlicher zu gestalten.
Sichere Orte am Arbeitsplatz
Neben mehr Verständnis und Rücksichtnahme kommt es auf konkrete Maßnahmen an. Dazu gehören klimatisierte Räume, großzügige, mit Toilettenartikeln ausgestattete sanitäre Anlagen und Rückzugsmöglichkeiten. Sogenannte „Safe Spaces“ sind sichere Orte, an denen sich Frauen in Ruhe frisch machen, Wäsche wechseln und auch mal entspannen und auftanken können.
Flexible Zeiten & Homeoffice
Was sich Betroffene laut MenoSupport-Umfrage außerdem wünschen und erhoffen: Ganz oben auf der Liste stehen flexiblere Arbeitszeitmodelle und Homeoffice-Regeln. Weiterhin kommen Entspannungskurse (Yoga, Autogenes Training) und Ernährungsberatung gut an, etwa im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Letztlich wünschen sich Frauen geschulte Betriebsärzte oder Ansprechpersonen, etwa Wechseljahresbeauftragte (gibt’s in einigen Betrieben bereits). Sie können Anlaufstelle sein und in persönlichen Gesundheitsfragen beraten. Denn obwohl sich die Kompetenz niedergelassener Frauenärzte in puncto Wechseljahre verbessert hat, nehmen viele die Beschwerden immer noch nicht ernst. Dabei kann die Medizin – von pflanzlichen Mitteln aus der Apotheke bis zur individuell abgestimmten Hormontherapie – helfen, diese Phase cool zu meistern, auch im Job!
Quelle: S&D Verlag GmbH, Geldern - leserservice.sud-verlag.de
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