Kirche in Frechen

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15/07/2026

++ Eine Ära geht zu Ende ++

Ohne Ehrenamt geht es nicht.

Manche prägen mit ihrem Engagement Jahrzehnte in einer Gemeinde! So ist es auch mit Ursula Förster und Luise Blaeser, die mit den Sommerferien die Leitung und Mitarbeit der Antoniusstube beenden. Ursula Förster hat sagenhafte 43 (!) Jahre im Seniorenkreis mitgearbeitet bzw. diesen geleitet, also seit Beginn dieser Aktivität 1983, die vom damaligen Pfarrer Georg Felber in dem neugebauten Pfarrheim ins Leben gerufen wurde. Luise Blaeser seit 2001, also 25 Jahre! Bis 2017 gab es auch einen Handarbeitskreis, der aus Altergründen aufgelöst wurde. Eine Ära geht nun am 16. Juli zu Ende! Konkret gelebter Glaube sind für die beiden Frauen aus ihrer Sicht „selbstverständlich“. Das ist es aber ganz und gar nicht! Und so werden wir mit der Sonntagsmesse am 16. August um 9.30 Uhr den Dank für so viel Dienst am Nächsten vor Gott und in der Gemeinde feiern. Diakonie – wie die Caritas in Habbelrath traditionell genannt wird – drückt sich für Frau Förster und Frau Blaeser auch in der Sorge um Notleidende am Ort aus und in der Mitarbeit bis 2009 im Pfarrgemeinderat und dann bis vor kurzem im Ortsauschuss.

Ganz lieben und herzlichen Dank!
Pfr. Christof Dürig

12/07/2026

++ Wort für die Woche ++

Ein Sämann ging hinaus, um zu säen: Mt 13, 1–23

Das Gleichnis vom Sämann zeigt, dass Menschen unterschiedlich auf Gottes Botschaft reagieren, je nachdem, was für ein Herz sie haben und wie bereit sie sind, sie anzunehmen. Hier zeigt Jesus, dass der Erfolg des Wortes nicht nur von seiner Verkündigung abhängt, sondern im Wesentlichen von der inneren Bereitschaft und dem Wunsch des Zuhörers, es zu verstehen. Dann ist die Frage, auf welchen Boden der Samen des Glaubens bei mir fällt?

Jesus vergleicht das Wort Gottes mit Saatgut. Er sagt: Unser Herz ist der Boden. Die Botschaft braucht Offenheit, tiefe Wurzeln und gute Pflege, um zu wachsen. Lass nicht zu, dass die Sorgen des Alltags oder Ablenkungen sie ersticken. Bring gute Frucht hervor.

Wir sind hier eingeladen, uns unseres eigenen Herzens bewusst zu werden und im Glauben aktiv bereit zu sein, nicht nur Gottes Wort zu hören, sondern es tief in unserem Leben zu verankern.

Wenn wir wollen, können wir mit Gottes Gnade guter Boden werden, sorgfältig bearbeitet und gepflegt, damit der Samen des Wortes wachsen kann. Ich denke, es ist jedermanns Aufgabe, den Boden vorzubereiten, damit die Predigt auf fruchtbaren Boden fällt. Und ich bin sicher, wir alle wollen dasselbe: dass unser Leben Früchte trägt. Das ist auch das, was Jesus will.

Es lohnt sich also, unsere Handlungen jeden Tag zu überprüfen: Sind sie gut, gefallen sie Gott? Muss ich etwas ändern? Vielleicht sollte man auch eine
offene Einstellung annehmen: Sei offen dafür, mit der anderen Person zu sprechen, sei bereit, ihr zuzuhören – ohne sie mit deinen eigenen Worten zu übertönen. Sonst könnte ich verpassen, was Gott mir sagen möchte.

Möge der barmherzige Gott immer mehr unseren Glauben stärken, damit wir unser Leben in Gott verankern. Amen

Sr. Josephine Ndirika, (DDL), Seelsorgerin St.-Katharinen-Stift

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