RAG Aktiengesellschaft
29/06/2026
Ein neuer Knotenpunkt für den Nachbergbau – mitten im Ruhrgebiet.
Mit dem neuen Betriebsgebäude in Herne stärkt die RAG gezielt ihre Infrastruktur für eine ihrer zentralen Ewigkeitsaufgaben: die sichere Grubenwasserhaltung. Gemeinsam mit der bestehenden Leitwarte entsteht an einem zentral gelegenen Standort ein multifunktionaler Hub, der Steuerung, Logistik und operative Abläufe eng verzahnt.
Die Lage in Herne ist dabei ein klarer Mehrwert: Ersatzteile und Technik können von hier aus schnell zu den verschiedenen Standorten des Grubenwassermanagements gebracht werden – ein wichtiger Beitrag für stabile Prozesse und hohe Reaktionsfähigkeit.
Das Gebäude selbst bündelt mehrere Funktionen: Lagerflächen für Pumpen und Motoren, Logistik, Kaue sowie Arbeits- und Besprechungsräume für die Mitarbeitenden. So entstehen kurze Wege, klare Abläufe und eine Infrastruktur, die auf Dauer angelegt ist.
💬 „Die Grubenwasserhaltung ist unverzichtbar für einen sicheren Nachbergbau und eine zentrale Ewigkeitsaufgabe der RAG. […] Das neue Betriebsgebäude stärkt unsere Handlungsfähigkeit und unterstützt uns dabei, das Grubenwassermanagement im Ruhrgebiet dauerhaft sicher und effizient zu steuern.“
Joachim Löchte, Vorstand Technik
Gleichzeitig steht der Standort für den Wandel der Region: vom ehemaligen Bergwerk Pluto hin zu einer Infrastruktur, die den Nachbergbau langfristig absichert.
💬 „Das neue Betriebsgebäude steht beispielhaft für den gelungenen Strukturwandel und die Transformation ehemaliger Industrieflächen hin zu einer nachhaltigen, digitalen Industrieregion.“
Dr. Frank Dudda, Oberbürgermeister der Stadt Herne
Auch beim Bau wurde auf Nachhaltigkeit geachtet: Recycelte bzw. recyclebare Materialien und Photovoltaik auf Dach und Fassade sorgen dafür, dass das Gebäude einen Teil seines Energiebedarfs selbst deckt.
Der Standort in Herne zeigt konkret, wie sich Nachbergbau organisatorisch und technisch weiterentwickelt: mit zentralen Strukturen, besserer logistischer Anbindung und einer Infrastruktur, die auf langfristige Aufgaben ausgelegt ist.
Weitere Informationen in der Pressemitteilung in den Kommentaren.
Fotos: Ina Fassbender
12/05/2026
Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten am Samstag die Gelegenheit, sich beim Tag der Städtebauförderung vor Ort über den Baufortschritt auf Haus Aden in Bergkamen zu informieren.
Im Rahmen des Förderprojekts „Aus der Tiefe in die Höhe – Grubenwasserhebewerk als städtebauliche Landmarke“ entsteht hier ein zukunftsweisendes Vorhaben, das die industrielle Vergangenheit des Standortes mit nachhaltiger Stadtentwicklung verbindet. Ein prägendes Element wird das zukünftige Betriebsgebäude der RAG sein, in dem Funktion, Technik und architektonischer Anspruch ineinandergreifen.
Wir waren mit einem eigenen Stand vertreten, um über die zukünftigen Funktionsweisen, die dahinterliegende Technik und vieles mehr zu informieren.
Zentrale Themen waren:
➡️ das Grubenwasserhebewerk,
➡️ das zukünftige Betriebsgebäude,
➡️ sowie die geplante Wärmeversorgung aus Grubenwasser.
Damit wird einmal mehr sichtbar, welches Potenzial in der Weiterentwicklung ehemals bergbaulich genutzter Flächen hin zu neuen, zukunftsfähigen Nutzungen liegt.
11/05/2026
Früher bergbaulicher Absinkweiher, bald Teil eines Naturschutzprojekts: RAG saniert Hahnwiesweiher. Landschaftsagentur Plus übernimmt die ökologische Baubegleitung.
Vom Sommer dieses Jahres bis voraussichtlich Ende 2027 saniert die RAG den Hahnwiesweiher nahe Illingen im Saarland. Die Maßnahmen an dem Gewässer, das die ehemalige Grube Göttelborn einst als Absinkweiher nutzte, bilden die Voraussetzung für die Entlassung aus der Bergaufsicht. Zudem leistet die RAG mit der Sanierung einen weiteren Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung ehemaliger Bergbauflächen im Saarland. Nach Abschluss der Arbeiten wird der Hahnwiesweiher in das Naturschutzgroßprojekt LIK.NORD eingebunden.
Die Arbeiten konzentrieren sich im Wesentlichen auf das Wasserregulierungsbauwerk, den sogenannten „Mönch“, sowie auf den Weiherdamm. Da der Damm auf seiner gesamten Fläche Erosionsschäden aufweist, müssen diese behoben und der Uferbereich abgeflacht werden. Der „Mönch“ und die technischen Einrichtungen wie das Schalthaus werden zurückgebaut. Zur Regulierung von Hochwasser erhält der Absinkweiher einen neuen Notüberlauf.
Um die am Damm beheimatete Reptilienpopulation so wenig wie möglich zu beeinträchtigen, installierte die RAG einen Amphibienschutzzaun. Sollten sich zum Maßnahmenbeginn noch Tiere innerhalb des Arbeitsbereichs befinden, siedelt diese ein Fachgutachter auf angrenzende Flächen um. Die ökologische Baubegleitung übernimmt die Landschaftsagentur Plus GmbH.
Die RAG bittet alle Besucherinnen und Besucher, die Amphibienschutzzäune unbedingt zu beachten und nicht zu beschädigen.
Foto: Landschaftsagentur Plus GmbH
28/04/2026
👷⛏️ PSA: Drei Buchstaben, hinter denen sich für viele Branchen Arbeitssicherheit verbirgt und die ihre Wurzeln im Bergbau hat.
Was heute in vielen Branchen selbstverständlich ist, hat seine Wurzeln tief unter Tage: Bei uns wird sie mit PSA bezeichnet, dahinter verbirgt sich die „Persönliche Schutz-Ausrüstung“. Viele Elemente moderner PSA wie Schutzhelm, spezielle Schutzkleidung oder Sicherheitsschuhe wurden im Bergbau erfunden, getestet und kontinuierlich weiterentwickelt. Mit der Zeit haben sie sich auch in anderen Branchen, in Bauwesen, Industrie, Logistik oder Energieversorgung, zum Standard entwickelt.
Daher feiern wir den heutigen „Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz“, der 2003 von der International Labour Organization der United Nations ausgerufen wurde, mit diesem kleinen Throwback.
Auch wenn die PSA bei uns im Nachbergbau deutlich weniger eingesetzt wird als früher zu aktiven Bergbauzeiten, packt weiterhin jeder Mitarbeitende ganz selbstverständlich seine PSA – je nach Tätigkeit mindestens bestehend aus einem Schutzhelm, Stahlkappenstiefeln und einer Warnjacke oder -weste – ein, sobald eine Baustellenbegehung oder ein Besuch an einem Wasserhaltungsstandort ansteht. Denn Arbeitsschutz ist bei der RAG weit mehr als eine Pflicht: Er ist ein tiefes Selbstverständnis.
©️ RAG/Volker Wiciok
17/04/2026
Nachbergbau in Praxis und Lehre: RAG und THGA starten gemeinsames Angebot für praxisbegleitendes Studium
Die RAG baut ihr Ausbildungsangebot weiter aus und startet gemeinsam mit der Technische Hochschule Georg Agricola (THGA) den praxisbegleitenden Bachelor Studiengang „Ingenieurinformatik“. Gemeinsames Ziel: spezialisierte Fachkräfte für die Herausforderungen des Nachbergbaus auszubilden – mit einem besonderen Fokus in den Bereichen Digitalisierung, Automatisierung und IT Innovation.
Das Studium kombiniert akademische Ausbildung mit intensiver Praxiserfahrung im Unternehmen. Studierende bringen ihr Know-how frühzeitig in reale Projekte ein und gestalten aktiv die digitale Zukunft der RAG mit.
Mit diesem Angebot unterstreicht die RAG ihren Anspruch als verantwortungsbewusster Arbeitgeber, bei dem junge Menschen berufliche Chancen in Berufsfeldern mit Zukunftsperspektive ergreifen können.
• Studienstart: Wintersemester 2026/2027
• Bewerbungszeitraum: 4. Mai – 31. August 2026
Weitere Informationen: https://www.rag.de/kommunikation/detail/news/fuer-die-nachbergbau-fachkraefte-von-morgen-rag-und-th-georg-agricola-kooperieren-im-praxisbegleitenden-studium-1?pk_campaign=THGA-praxisbegleitendesStudium-fb
Foto: THGA/Volker Wiciok
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