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Photos 20/07/2020

David gegen Goliath: Einem 33-jährigen Juristen und Aktivisten ist es jetzt gelungen, die Datenschutzvereinbarung zwischen der EU und den USA, „Privacy Shield“, zu kippen. Der Österreicher Maximilian Schrems klagte vor dem Europäischen Gerichtshof gegen die von „Privacy Shield“ festgelegten Standards für den Umgang mit europäischen Informationen in den USA – und bekam Recht.
Die Datenschutzbehörden sind damit nun verpflichtet, Übermittlungen von Daten auszusetzen oder zu verbieten, wenn sie der Auffassung sind, dass die Standardvertragsklauseln im Empfängerland nicht eingehalten werden. Schrems zeigte sich erleichtert über die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes. Diese sei ein Rückschlag für Facebook und die zuständige irische Datenschutzbehörde. Dem Urteil vorangegangen war ein Rechtsstreit zwischen dem sozialen Netzwerk und Schrems. Wir gratulieren Max Schrems zu diesem großen Erfolg: Europäische Dienstleister, wie auch EKu.LOC, haben es damit sehr viel einfacher, die Rechtssicherheit zahlreicher Unternehmen herzustellen.

15/07/2020

Vielleicht kennen Sie das auch – bei der Flut an Passwörtern, die man sich mittlerweile merken muss, zeigen sich die meisten Nutzer nicht besonders einfallsreich. Häufig wird ein Passwort für mehrere Zugänge benutzt – und das obwohl den meisten durchaus klar ist, welches Risiko sie dabei eingehen: Nämlich im Internet seine eigene Identität zu verlieren. Inzwischen bieten viele Online-Dienstleister daher die Zwei-Faktor-Authentisierung an. Allerdings: Nur 32 Prozent der deutschen Nutzer greift darauf zurück, so Europas größter Internetverband eco. Dabei funktioniert das System, einer der sichersten Wege, seine Daten zu schützen, sehr einfach: Ein Passwort wird entweder um einen zusätzlichen Faktor ergänzt oder durch eine Kombination zweier Faktoren komplett ersetzt. Eine gute Sache, zum Beispiel auch beim Online-Banking. Der zweite Faktor setzt eine schwer zu überwindende Hürde, wenn Ihre PIN oder Passwort in falsche Hände geraten sollten. „Wenden Sie eine Zwei-Faktor-Authentisierung an, sobald ein Online-Dienst dies ermöglicht“, empfiehlt auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). „Viele Dienste haben die Funktion standardmäßig deaktiviert, bieten sie aber dennoch an. Eine Überprüfung der Log-In-Verfahren lohnt sich.“

24/06/2020

In den Führungsetagen wird umgedacht. Wenn etwas Corona „zu verdanken“ ist, dann dieses. Unternehmer erkennen das digitale Potenzial in ihren Geschäftsmodellen und versuchen es zu nutzen. Das Wichtigste dabei: Kontakt zum Kunden zu behalten und mit Produkten wie Dienstleistungen präsent und relevant zu sein. Inzwischen ist die Wirtschaft zum ganzheitlichen Umdenken gezwungen, die Umsetzung einzelner IT-Projekte reicht nicht mehr aus. Digitale Kompetenzen im Zusammenspiel mit intelligenten Produktionsverfahren sind ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Traditionelle Branchen mit einem bisher festen Kundenstamm tun sich damit naturgemäß schwerer als junge, dynamisch agierende Unternehmen. Daher ist das eigentlich ja längst überfällige 130-Milliarden-Euro-Paket der Bundesregierung zur Förderung der Digitalwirtschaft nur zu begrüßen. Die Einführung digitaler Lösungen, so bringt es der Digitalverband Bitkom auf den Punkt, sei in der Vergangenheit nur nachlässig geschehen. Jetzt sei vor allem schnelles Handeln gefragt. https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Bitkom-zum-Konjunkturpaket-der-Regierungsparteien

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