lit.COLOGNE

lit.COLOGNE

Teilen

Accounts, die gegen diese verstoßen, die Hetze, Hassrede oder Lügen verbreiten, werden gemeldet und blockiert.

Photos from lit.COLOGNE's post 23/03/2026

Ein letztes Mal ging es gestern auf die Bühnen der 26. Ausgabe der lit.COLOGNE – und es wurde noch einmal intensiv, persönlich und überraschend 📚

Lena Gorelik eröffnete mit »Alle meine Mütter« und sprach mit Carolin Emcke über eine der prägendsten Beziehungen unseres Lebens zwischen Nähe, Verlust und Erinnerung.

Wie schnell sich alles ändern kann, zeigte Stephan Schäfer in »Jetzt gerade ist alles gut«: ein Abend über existenzielle Erfahrungen und die Kunst, im Moment zu leben.

Zwischen Haltung und Heimat trafen Hubertus Meyer-Burckhardt und Monchi aufeinander. Ein Gespräch über Zweifel, Verantwortung und darüber, warum es sich lohnt, im Austausch zu bleiben.

Literarisch-sportlich wurde es mit Nina Kunzendorf und Benno Fürmann, die Texte u. a. von Tucholsky bis Ringelnatz auf die Bühne brachten, moderiert von Jakob Hein.

Christian Huber erzählte im Gespräch mit Mona Ameziane von Würde, Verlust und leiser Hoffnung und stellte seinen neuen Roman »Solange ein Streichholz brennt« vor.

Ein besonderes Erinnerungsstück folgte mit der Biografie über Harry Rowohlt: Alexander Solloch im Gespräch, Olli Dittrich lesend – ein Abend voller Sprachwitz und Abschweifung.

Mit »Stunden wie Tage« führte Shelly Kupferberg in die NS-Zeit und erzählte von Widerstand, Erinnerung und verborgenen Lebensgeschichten.

Zum Abschluss wurde es still und berührend: Siri Hustvedts »Ghost Stories«, gelesen von Maria Schrader und moderiert von Gert Scobel. Ein Buch über Liebe, Verlust und die Frage, wie Erinnerung weiterlebt.

📷 Katja Tauber / Hieronymus Rönneper

Photos from lit.COLOGNE's post 21/03/2026

Auch der 14. Tag der lit.COLOGNE hatte wieder viel zu bieten 📚

Der Soziologe Hartmut Rosa eröffnete den Festivaltag mit einem Blick auf unsere Gegenwart und diskutierte mit Moderatorin Stephanie Rohde darüber, was passiert, wenn uns im Alltag immer mehr Entscheidungsfreiheit verloren geht. Mit Bela B Felsenheimer, Katharina Thalbach und Paul Ingendaay ging es anschließend in die düsteren Welten von Edgar Allan Poe – zwischen Wahnsinn, Krimi und literarischer Moderne.

Booker-Prize-Träger Salman Rushdie blickte in »Die elfte Stunde« auf das Leben selbst – auf seine letzten Kapitel, seine Brüche und seine großen Fragen. Ganz anders, aber ebenso nah am Alltag: Stefan Schwarz und Kai Magnus Sting machten den Schrebergarten zur Bühne für Humor, Gesellschaft und das deutsch-deutsche Miteinander.

Bei »Smells like KiWi Spirit« trafen am Abend Wort, Pop und Literatur aufeinander: Mit Thees Uhlmann, Jan »Monchi« Gorkow, Hauke Segert (Feine Sahne Fischfilet) und Frank Schätzing. Auch Special Guest Mieze (MiA.) spielte alte und neue Songs – ein Abend zwischen Pogoromantik und Poesie.

Zum Abschluss wurde es mit Jaroslav Rudiš und Samuel Finzi gesellig: eine literarische Liebeserklärung ans Bier und seine verbindende Kraft. Kae Tempest erzählte wiederum von Rückkehr, Vergangenheit und der Suche nach sich selbst, während Tara-Louise Wittwer ein kraftvolles Plädoyer für die Anerkennung weiblicher Wut und Solidarität formulierte.

📷 Katja Tauber / Hieronymus Rönneper

Photos from lit.COLOGNE's post 21/03/2026

Von Mittwoch bis Freitag wurde bei der lit.kid.COLOGNE wieder gelesen, gerätselt, gelacht – und gemeinsam nach Antworten gesucht 📚

Zwischen Detektivabenteuern, Geistergeschichten, magischen Welten und tierisch-chaotischen Freundschaften ging es um Mut, Zusammenhalt und das Erwachsenwerden. Ob interaktive Unterwasser-Mission, nächtliche Naturerlebnisse oder wilde Klassenfahrten durch Raum und Zeit – das Publikum war mittendrin und hat Geschichten aktiv mitgestaltet.

Gleichzeitig wurden auch große Themen verhandelt: Social Media und Öffentlichkeit, Identität, erste Liebe, Ungerechtigkeit oder Diskriminierung.

In Gesprächen, Workshops und Projekten wie – bei dem Schüler:innen Lesungen selbst vorbereiten und moderieren – wurde Literatur zum Ausgangspunkt für Austausch auf Augenhöhe.

Mit dabei: inspirierende Geschichten vom Weg in die NBA, neue Fantasy- und Abenteuerwelten und viele starke Stimmen, die zeigen, wie vielfältig Kinder- und Jugendliteratur heute ist.

📷 Katja Tauber / Hieronymus Rönneper

19/03/2026

Zwei Generationen, zwei Perspektiven, ein gemeinsamer Blick auf Bücher: Christine Westermann und Mona Ameziane waren mit ihrem Podcast „Zwei Seiten“ wieder zu Gast bei der lit.COLOGNE 📚

💬 Im sprechen sie darüber, was den Live-Podcast vom regulären Format unterscheidet, warum Bücher neue Perspektiven eröffnen – und wie sie damit umgehen, wenn sie beim Lesen (und darüber hinaus) nicht einer Meinung sind.

Interview: Micha Kunze

Photos from lit.COLOGNE's post 18/03/2026

Vom Radsportdrama über Klimathriller bis zur Kneipenpoesie – auch dieser lit.COLOGNE-Abend zeigte wieder die ganze Bandbreite des Festivals 📚

Jan Ullrich blickte im Gespräch mit Stephan Klemm offen auf sein bewegtes Leben zurück: vom Tour-de-France-Triumph 1997 über Abstürze und Dopinggeständnis bis zu seinem Weg aus der persönlichen Krise.

Mit Kurt Prödel („Salto“) stand anschließend ein Gewinner des lit.COLOGNE-Debütpreises auf der Bühne. Gemeinsam mit Moderatorin Anabelle Assaf sprach er über seinen Roman über Zukunftsangst, Social Media und Umbrüche im jungen Erwachsenenleben. Auch über Yade Yasemin Önders Roman „Anti Müller“ – sie musste krankheitsbedingt leider absagen – wurde gesprochen.

Thrillerspannung brachte Marc Elsberg mit „EDEN – Wenn das Sterben beginnt“. Im Gespräch mit Margarete von Schwarzkopf ging es um Klimakrise, künstliche Intelligenz und die Frage, was passiert, wenn ein Algorithmus eine globale Katastrophe vorhersagt.

Kulinarisch wurde es mit Drei-Sterne-Koch Christian Bau. Gemeinsam mit Miguel Calero sprach er über Leidenschaft, Präzision und sein Buch „Einfach Bau“, das Sterneküche für zu Hause zugänglich machen will.

Frank Goosen führte mit „Lovely Rita“ in eine der letzten Ruhrgebietskneipen – voller skurriler Stammgäste, Lebensgeschichten und viel Humor über ein langsam verschwindendes Milieu.

Literarisch und politisch zugleich wurde es mit Saša Stanišić. In „Mein Unglück beginnt damit, dass der Stromkreis als Rechteck abgebildet wird“ versammelt er Reden, Gedanken und literarische Fragmente über Verantwortung, Empathie und Mut in schwierigen Zeiten.

Zum Abschluss erinnerte der Abend „Liegen Sie bequem? Vom Lesen und von Büchern“ an Roger Willemsen. Mit Eva Mattes und Jens Harzer, begleitet von Archivaufnahmen, wurde seine Leidenschaft für Literatur noch einmal lebendig – ein Fest für alle, die Bücher lieben.

📷 Katja Tauber / Hieronymus Rönneper

Wollen Sie Ihr Service zum Top-Kunst & Unterhaltung in Cologne machen?
Klicken Sie hier, um Ihren Gesponserten Eintrag zu erhalten.

Telefon

Adresse


Maria-Hilf-Str. 15-17
Cologne
50677