DDPP e.V.

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Wir sind ein Zusammenschluss aus allen in der Psychiatrie tätigen Berufsgruppen. Mit psychotherapeutischer Behandlung können die mit einer Psychose verbundenen Probleme häufig besser verstanden und bewältigt werden. Im Dachverband sind die verschiedenen psychotherapeutischen Verfahren gleichberechtigt vertreten. Dazu gehören psychodynamische, systemische und verhaltenstherapeutische Verfahren. Sie

18/11/2025

Die S3-Leitlinie Schizophrenie ist als Living Guideline veröffentlicht

Am 15.10 wurde die Aktualisierung der S3-Leitlinie „Schizophrenie“ veröffentlicht, die von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) unter Moderation der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften und unter Beteiligung vieler Fachgesellschaften, darunter dem DDPP, herausgegeben wird. Diese Leitlinie wird jetzt in das Format einer Living Guideline überführt und damit jährliche Überarbeitungen erfahren.
Neuerungen betreffen neben der Psychopharmakotherapie auch die Psychotherapie für Menschen mit Psychosen.
In Bezug auf die Psychotherapie wurden die bestehenden starken Empfehlungen nahezu vollständig bestätigt. Zusätzlich wurde die Empfehlungsstärke für das Metakognitive Training sowie für Achtsamkeitsbasierte Psychotherapie auf eine starke Empfehlung angehoben. Neu wurde eine Empfehlung für Psychotherapie bei bei Patient:innen mit komorbider Posttraumatischer Belastungsstörung aufgenommen.
Die aktualisierte S3-Leitlinie Schizophrenie finden Sie hier: https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/038-009

11/08/2025

MUTTiER III am 26.09.2025:
Wenn die Worte fehlen. Kind und Psychose. Die Entstehung von Sprache und Kunst aus der Angst.

Am 26. September 2025 können wir Sie zu der interaktiven Vorlesung „MUTTiER III – Wenn die Worte fehlen. Kind und Psychose. Die Entstehung von Sprache und Kunst aus Angst“ von 17.00 – 20.00 Uhr an die IPU Berlin einladen.
Dr. Irini Athanassakis (Paris/Kea), Prof. Dorothea von Haebler (Berlin) und Dr. Meredith Stone (Sydney) werden sich mit dem nunmehr dritten performativen und multidisziplinären Teil der Reihe MUTTiER dem kreativen Potential von Psychosen beschäftigen. Psychosen können Sinnzusammenhänge und Narrative entstehen lassen, die für andere schwer verständlich erscheinen, jedoch überschreiben. Dichtung und Kunst können zeitweise eine Kommunikationsbrücke bilden, wenn die Worte fehlen.
Drei Künstlerinnen stehen hier im Zentrum: Kirsten Becken, Louise Bourgeoise und Yayoi Kusama.
Weitere Informationen, auch zur Anmeldung finden Sie hier: https://www.ipu-berlin.de/muttier-iii-wenn-die-worte-fehlen-kind-und-psychose-die-entstehung-von-sprache-und-kunst-aus-der-angst/
Der Vortrag ist Teil der öffentlichen Ringvorlesung „Menschen mit Psychosen: Wenn die Worte fehlen“, welche im Rahmen des weiterbildenden Masterstudiengangs Interdisziplinäre Psychosentherapie stattfindet.

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StromStr. 3b
Berlin
10555