Für die Universitäts- und Landesbibliothek gibt es kein eigentliches Gründungsdatum. Mit der Übernahme der ehemaligen Landes- und Stadtbibliothek der Stadt Düsseldorf durch die Universität im Jahr 1970 und der Zusammenlegung mit der Zentralbibliothek der ehemaligen Medizinischen Akademie wurde jedoch der Grundstein für das einschichtige Bibliothekssystem der Universität gelegt. Die ULB Düsseldorf
besteht aus einer Zentralbibliothek und vier dezentralen Standorten. Verwaltung und Medienbearbeitung sind zentral organisiert. Kataloge, Datenbanken, E-Books und E-Journals stehen über das Bibliotheksnetz sowohl in der ganzen Universität als auch am heimischen Arbeitsplatz zur Verfügung.
+++ Kulturelles Erbe +++
Thomas-Mann-Sammlung
Die Universitäts- und Landesbibliothek beherbergt eine der große Sammlung von Werken von und über Thomas Mann. Anfänglich aufgebaut durch den Düsseldorfer Germanisten Hans-Otto Mayer, umfasst sie neben Werkausgaben, Autographien, Übersetzungen und seltenen Erstveröffentlichungen, auch umfangreiche Sekundärliteratur. Handschriften
Die in der Universitäts- und Landesbibliothek aufbewahrten alten Handschriften
reichen bis in das 8. Jahrhundert zurück. Zumeist stammen sie aus Beständen rheinischer oder westfälischer Klöster und erhalten vor allem liturgische und theologische Texte, unter anderem mehrere hundert Bibel- und theologische Handschriften, hagiographische und asketische Handschriften, kanonistische und römisch-rechtliche sowie historiografische Handschriften. Inkunabeln und Alte Drucke
Im Bestand der Universitäts- und Landesbibliothek befinden sich nahezu 1.000 Inkunabeln. Unter diesen auch Einzelexemplare und Fragmente aus den Anfängen der Buchdruckkunst. Die Inkunabeln und alten Drucke stammen zumeist aus dem Rheinland und den Niederlanden.