Actorfactory
actorfactory ist für Menschen da, für die Individualität und Intensität der Arbeit im Vordergrund stehen. Die Arbeit verlangt Selbständigkeit und Eigenverantwortlichkeit, es gibt keine Jahrgänge, keine Prüfungen. Wir arbeiten auf Augenhöhe, ohne Bevormundung, ohne Zwang. Es wird Klartext gesprochen, offen und ehrlich. Dabei bleibt der Arbeitston stets konstruktiv und respektvoll. Vertrauen gewinne
05/06/2026
Was passiert, wenn junge Menschen einen Raum bekommen, in dem sie sich wirklich ausprobieren dürfen? 🎭
Genau das durften wir beim Besuch der theaterbetonten Viby Efterskole aus Dänemark erleben.
40 Schüler*innen arbeiteten in zwei Workshops mit den „7 Energies“ nach Jacques Lecoq und es war beeindruckend zu sehen, mit welcher Offenheit, Spielfreude und Bereitschaft sie sich auf die Prozesse eingelassen haben.
Gerade das ist heute nicht selbstverständlich.
Sich zeigen.
Risiken eingehen.
Wirklich in Kontakt gehen.
Umso schöner war es zu erleben, wie schnell Vertrauen, Kreativität und gemeinsames Spiel entstehen können, wenn der richtige Raum dafür da ist. ✨
Solche Begegnungen erinnern uns immer wieder daran, warum diese Arbeit so wertvoll ist und wie viel Theater weit über die Bühne hinaus bewegen kann.
Ein großes Dankeschön an die Viby Efterskole und an Theaterlehrer Carsten Bertelsen für das erneute Vertrauen. 🇩🇰🤝
Wir freuen uns schon aufs nächste Mal.
💬 Welche Erfahrung habt ihr durch Theater oder kreatives Arbeiten über euch selbst gemacht?
Nervosität verschwindet nicht automatisch, nur weil man mehr Erfahrung sammelt. 🎭
Auch Schauspieler:innen, die seit Jahren auf der Bühne oder vor der Kamera stehen, kennen Momente, in denen die Aufregung plötzlich da ist. Zitternde Hände, eine flache Atmung oder die Sorge, den Text zu vergessen gehören für viele nach wie vor dazu.
Der Unterschied ist oft nicht, dass die Angst verschwindet, sondern dass man lernt, mit ihr umzugehen. 🧠
In diesem Reel teilt Julia eine einfache Atemübung, die ihr hilft, wieder Ruhe und Fokus zu finden, wenn die Nervosität zu groß wird. Dabei zählt sie langsam von 20 herunter, während sie ihre Atmung bewusst verlangsamt und die Stimme immer leiser werden lässt. 🌬️
Spannend ist, dass dieselbe Übung auch in die andere Richtung funktionieren kann: Wenn man sich müde oder energielos fühlt, lässt sich Tempo und Energie bewusst steigern, um wieder mehr Wachheit und Präsenz zu erzeugen. ⚡
Denn Präsenz bedeutet nicht, niemals aufgeregt zu sein.
Präsenz bedeutet, trotz der Aufregung handlungsfähig zu bleiben und das eigene Werkzeug zu kennen. 🎬
Hast du vor Auftritten, Castings oder wichtigen Gesprächen einen Trick, der dir hilft, ruhig zu bleiben? Teile es gern mit uns in den Kommentaren. 👇
Viele denken, bei einem Monolog geht es vor allem darum, den Text auswendig zu lernen. 📄
Doch genau da beginnt oft das Missverständnis.
Ein Monolog wird nicht stark, weil man ihn fehlerfrei aufsagt.
Er wird stark, wenn man versteht, was darin steckt, wie man an ihn herangeht und was man persönlich daraus entwickeln kann.
Johanna beschreibt genau diesen Anfang. Sie wusste, dass sie einen Monolog vorbereiten muss, aber nicht, wie man so etwas eigentlich richtig angeht.
Und genau das kennen viele.
Am Anfang wirkt alles größer, komplizierter und weiter weg, als es wirklich ist.
Mit dem richtigen Handwerk verändert sich das schnell. 🎬
Aus einem Text wird eine Figur.
Aus Unsicherheit wird Klarheit.
Aus Fragezeichen wird ein Weg. ✨
Man muss nicht alles sofort können. Man muss nur anfangen. 🎭
💬 Was war für dich bisher die größte Hürde beim Anfangen?
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