BVMed

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Der BVMed vertritt als Wirtschaftsverband rund 220 Industrie- und Handelsunternehmen der Medizintechnik-Branche. die 20 weltweit größten Medizinproduktehersteller im Verbrauchsgüterbereich organisiert. Die Medizinprodukteindustrie beschäftigt in Deutschland über 210.000 Menschen und investiert rund 9 Prozent ihres Umsatzes in die Forschung und Entwicklung neuer Produkte und Verfahren.

24/06/2026

Bis heute werden bei Frauen und Männern dieselben Blutdruck-Grenzwerte angelegt, Herzinfarkte werden bei Frauen häufiger übersehen und Demenz wird oft später diagnostiziert. Das sind nur wenige Beispiele für den „Gender Data Gap": Frauen sind in Gesundheitsdaten und medizinischer Forschung bis heute unterrepräsentiert – mit spürbaren Folgen für Diagnose und Versorgung.🔍

Wie wir das ändern können, haben wir auf unserer gemeinsamen -Veranstaltung mit Taylor Wessing Germany zum dritten Jahr in Folge diskutiert.

Wichtige Botschaften aus der Veranstaltung:
➡️ Für eine gendersensible und ganzheitliche Versorgung braucht es mehr strukturierte und geschlechtsspezifische Daten aus dem Versorgungsalltag.
➡️ Reale Versorgungsdaten sind entscheidend, um neue Erkenntnisse zu gewinnen und Innovationen in die Versorgung zu bringen.
➡️ KI kann geschlechtsspezifische Unterschiede sichtbar machen, jedoch repräsentieren die Daten bisher nicht die Bevölkerung.
➡️ Mit EHDS, GDNG, GeDIG und der ePA entstehen neue Möglichkeiten Gesundheitsdaten strukturiert zu sammeln und für Forschung und Versorgung zu nutzen.
➡️ Gute Lösungen beginnen schon in der Produktentwicklung, diverse Teams und der Blick auf die Lebensrealität von Frauen sind entscheidend.
➡️ Deutschland hat die Chance, bei der gendersensiblen Medizin eine Vorreiterrolle einzunehmen.

Unser Fazit: Gendersensible Medizin ist der Weg zu einer personalisierten Versorgung – und sie beginnt bei den Daten.

Vielen Dank an unsere Referentinnen und Diskussionsteilnehmer:innen! Auf dem Podium mit dabei (v.l.n.r.): Dr. Carolin Monsees (Taylor Wessing), Natalie Gladkov (BVMed), Susanne Schlagl (GE HealthCare Deutschland), Prof. Dr. Claudia Schmidtke (Universitäres Herzzentrum Lübeck & DFKI), Brenya Adjei (gematik) und Anne Feldt (hermaid).

📰 Zur Pressemeldung: bvmed.de/pm4826

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