TuS Knacker
+++ Kurz und Knackig +++
Knacker im Viertelfinale!
Kacker beweisen riesen Moral und holen einen 1:5 Rückstand auf. In einem mehr als knappen und von beiden Teams sehr starken Spiel setzen sich die Knacker im Penalty-Schießen durch!
TuS Knacker - Energie Kopfnuss 3:2
TuS Knacker - Mahatma Gönndir 3:2 nach Penalty-Schießen (5:5)
Spielbericht folgt! Lasst's knacken!
10/06/2019
+++ Knicker aktuell +++
Sonne stand zu tief! Ein Tag mit Licht und Schatten.
Nachdem in der Vorwoche bereits die Playoffs klar gemacht werden konnten, ging es für die Knacker an diesem fünften Spieltag der Uni-Liga Göttingen darum, die bestmögliche Platzierung in der Gruppe A heraus zu holen und somit in der ersten Runde einem vermeintlich schweren Los aus dem Weg zu gehen.
Im ersten Spiel des Tages traf man auf die SG Schubsen und Treten, welche dem bisherigen Tabellenführer Olympique LIT die bisher einzige Niederlage zufügen konnten. Bei schönstem Sonnenschein begab man sich zum Court 4, welcher, was allen Kronkorken- und benutzten Taschentüchersammlern bekannt sein dürfte, bei diesem Wetter besonders heiß und prall in der Sonne stand. Dies kam beiden Teams überhaupt nicht gelegen, hatte man sich doch im Vorfeld darauf geeinigt, lieber einen Pool auf dem Feld auszuheben, um anschließend das Spiel bei einer Runde Unterwasser-Beer Pong zu entscheiden. So musste also doch das Leder in der Hitze über den Platz gebracht werden. Die Knacker kamen jedoch gut in die Partie, S. Oevermann leitete bereits in der ersten Minute das Führungstor ein, welches er dann auch unbedingt selbst verwandeln wollte. J. Ebner ließ ihm, aus einer Mischung aus Respekt vor dem Alter und Mitleid, dass S. Oevermann nur Fan des kleinen HSV aus Hamburg ist, den Vortritt und so stand es 1:0. Anschließend wollten die Knacker natürlich die Führung ausbauen, was auch gelingen sollte. Das One-Trick-Pony der Knacker, T. Frerichs, holte wie immer einfach nur mit seinem linken Huf aus und wie in all den letzten Wochen konnte auch dieses Mal der gegnerische Keeper nichts ausrichten, das 2:0 war gefallen, das Netz durchtrennt und im Klinikum musste erneut eine Fensterscheibe ausgetauscht werden. Doch was darauf folgte war kaum mit Worten zu beschreiben. Anstatt die Führung noch weiter auszubauen oder sicher über die Zeit zu bringen verfielen die Knacker in ein ungewohntes Schema. Sie ließen den Gegner zu Chancen kommen, die es so noch nicht gegeben hatte. Ein Schuss nach dem Anderen landete auf dem Kasten von H. Mann, welcher zwar versucht, jedem Ball elegant auszuweichen, jedoch auf magische ständig abgeschossen wurde, ob er nun wollte, oder nicht. Doch auch diese Serie musste zwangsläufig reißen, wie zu erwarten fielen zwei schnelle Gegentore und wie jeder Abiturient, der dieses Jahr keine Mathe-Prüfung abgelegt hat, sich schnell errechnen kann, stand es 2:2. Nun drängten die Knacker erneut auf die Führung, was der SG natürlich Platz zum kontern bot. Folgerichtig fiel kurz vor Schluss das 2:3, welches die Knacker leider nicht noch einmal drehen konnten. Somit war die zweite Niederlage in der Gruppenphase besiegelt. Der Trainer A. Scharrenbroich wollte im Anschluss nichts beschönigen, die Leistung der eigenen Mannschaft habe einfach nicht gereicht, auch wenn der Fairplay-Gedanke bei der SG doch etwas sehr viel zu kurz kam.
Doch die Knacker wären nicht die Knacker, wenn sie sich bei dem Blick auf das große Ziel, ein voller Grill und kühle Getränke nach dem Spiel, nicht wieder aufrappeln würden.
Umso motivierter ging man in das letzte Gruppenspiel gegen Ayran Brotherhood. Auf Court 2, endlich im Schatten, sodass das neon-gelbe Trikot von H. Mann die Mitspieler nicht mehr blenden konnte, warfen die Knacker von Beginn an alles nach vorne, um bei der Blauen Meute Wiedergutmachung zu betreiben. Den Dosenöffner (damit meinen wir leider nicht das schönste Geräusch der Welt) gab T. Frerichs. Jedoch nicht wie sonst, mit einem Gewaltschuss, sondern mit sehr viel Gefühl erzielte er das 1:0. Nun eröffneten die Knacker ein Offensivfeuerwerk, welches noch bis spät in die Nacht hinein zu sehen sein sollte. M. Pham und E. Reuter erhöhten auf 3:0. Letzterer würde gern den Wellensittich der Nachbarin seiner Gymnastik-Lehrerin ihrer Oma grüßen, bei welchem er regelmäßig zum Hallen-Halma Training vorbei kommt. Und noch vor der Pause dachte sich D. Rohleder, "also ohne so 'nen Fernschuss macht das doch alles keinen Spaß hier!" Also übernahm er den Job von T. Frerichs und nagelte der Ball von der Mittellinie ins Netz. Nach der Pause schalteten die Knacker zwei Gänge zurück, zogen die Handbremse an und versuchten, Rückwärts den Berg herauf zu rollen, was erneut zu Nachlässigkeiten und dem obligatorischen Gegentor führte. Doch der Tag sollte schöner Enden, als er begonnen hatte, J. Ebner, sowie erneut M. Pham, D. Rohleder und E. Reuter machten kurzerhand den Deckel drauf. Das Spiel endete verdient mit 8:1 für die Knacker und man konnte erfolgreich den zweiten Tabellenplatz verteidigen. An dieser Stelle noch einmal Genesungswünsche an J. Ebner, welcher sich leider beim anschließenden Purzelbaum-Wettbewerb in H. Manns Bart verfing und mit dem angespannten linken Ohr von D. Rohleder zusammenstieß, welches eine Gehirnerschütterung zur Folge hatte.
Auf wen unsere Knacker im ersten Playoff-Spiel treffen werden, steht noch nicht fest. Die Knicker-Redaktion wird wie immer ihre besten Leute zur Auslosung schicken... wer auch immer Stein-Stein-Stein verliert.
Bis dahin, lasst’s knacken!
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