Brix Solutions AG

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22/05/2026

Ein DAM mit mehreren tausend Assets und trotzdem wird jeden Morgen gefragt, wo das aktuelle Logo zu finden ist?

Das ist kein Nutzungsproblem, sondern ein Strukturproblem:
– Metadaten, die unvollständig sind
– Vokabular, das nicht alle kennen und verwenden
– Niemand, der die Verantwortung für die Datenqualität übernimmt

Am 8. Juni sprechen wir gemeinsam mit United AG darüber, was Sie für eine bessere Auffindbarkeit Ihrer digitalen Assets unternehmen können.

Details finden Sie im ersten Kommentar.

19/03/2026

Prozessmanagement im Marketing scheitert selten an der Komplexität.
Es scheitert am Einstieg.

In vielen Unternehmen startet das Thema mit einem grossen Anspruch: «Wir führen jetzt Prozessmanagement ein!»

Was dann passiert:

- Workshops werden geplant
- Modelle werden diskutiert
- Tools werden evaluiert

Und im Tagesgeschäft ändert sich – wenig.

In Projekten sehen wir ein anderes Muster.

Erfolgreiche Teams starten nicht mit einem Programm.
Sie starten mit einem konkreten Schmerz.

Zum Beispiel:

- Freigaben dauern Wochen
- Kampagnen hängen zwischen Marketing und Vertrieb
- Assets liegen mehrfach in unterschiedlichen Versionen vor

Der Unterschied ist entscheidend:

Nicht «Prozessmanagement einführen.»
Sondern: «Diesen einen Prozess stabil und klar machen.»

Daraus entstehen echte Fortschritte:

– Rollen und Verantwortlichkeiten werden eindeutig
– Freigaben werden nachvollziehbar
– Systembrüche zwischen DAM, CMS und Publishing werden sichtbar
– Automatisierung wird erst dann diskutiert, wenn der Prozess tragfähig ist

Prozessmanagement ist kein Organisationsprojekt.
Es ist ein Entlastungsinstrument.

Wer pragmatisch startet und Prozesse früh mit der Systemlandschaft zusammendenkt, schafft Skalierbarkeit im Marketing – ohne Grossprojekt.

Wenn euch das gerade beschäftigt, lasst uns austauschen.

09/03/2026

KI-Agenten im DAM sind kein Reifegrad-Shortcut.
Und genau das wird gerade unterschätzt.

In vielen Gesprächen hören wir aktuell:
«Kann KI nicht unsere fehlenden Strukturen kompensieren?»

Die Erwartung:
Das DAM wird zur intelligenten Steuerzentrale.
KI plant Content, bewertet Assets, steuert Workflows, trifft Entscheidungen.

Technisch ist vieles davon möglich.

In Projekten zeigt sich aber ein klareres Bild.

KI funktioniert heute sehr zuverlässig, wenn Aufgaben:

– klar abgegrenzt
– regelbasiert definiert
– fachlich eindeutig beschrieben

sind.

Beispielsweise bei:

– automatischer Metadaten-Anreicherung
– Qualitäts- und Vollständigkeitschecks
– Übersetzung von Metadaten
– Transkription von Video- und Audiodateien
– Erstellung und Übersetzung von Untertiteln

Das entlastet Teams spürbar.
Und verbessert Auffindbarkeit sowie internationale Nutzbarkeit.

An Grenzen stossen KI-Agenten dort, wo:

– Governance fehlt
– Marken- oder Rechtslogik nicht dokumentiert ist
– Entscheidungsregeln implizit bleiben
– Autonomie ohne Rollenmodell erwartet wird

Der häufigste Irrtum: KI ersetzt fehlende Struktur.

Die Realität: KI verstärkt bestehende Struktur.

Autonomie ist kein Feature, das man aktiviert. Sie ist das Ergebnis von klaren Regeln, sauberen Daten und definierten Verantwortlichkeiten.

Was wir aktuell empfehlen:

1. Mit klaren Agentenrollen starten – nicht mit Vollautomatisierung
2. Governance vor Automatisierung definieren
3. Datenqualität priorisieren, nicht Tool-Funktionen

Wer heute Grundlagen schafft, kann Autonomie kontrolliert wachsen lassen. Wer sie überspringt, erzeugt nur schnellere Intransparenz.

Wenn euch das Thema gerade beschäftigt, freuen wir uns über den Austausch.

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