Romano Centro

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Photos from Verein HANGO Roma's post 15/06/2026
Photos from Romano Centro's post 15/06/2026

Vergangenen Freitag haben wir zwei schöne Anlässe gemeinsam gefeiert: 35 Jahre Romano Centro und unser beliebtes Schulabschlussfest.

Seit 35 Jahren setzt sich Romano Centro mit Herz, Engagement und gelebter Solidarität für Rom*nja in Österreich ein. Diese Haltung war auch an diesem Abend deutlich spürbar – in den Begegnungen, den Gesprächen und der gemeinsamen Freude.

Von Herzen möchten wir uns bei all unseren Förder*innen, Kooperationspartner*innen, Freund*innen, Klient*innen sowie den zahlreichen Unterstützer*innen bedanken, die uns auf diesem Weg begleiten und stärken.

Ein besonderer Dank gilt auch der MA 7, der Bezirksvorstehung Landstraße, der Bäckerei Ströck, Tanja – Torte sowie dem Catering Freches Brötchen für ihre wertvolle Unterstützung und dafür, dass sie dieses Fest möglich gemacht haben.

Für die wunderbaren Fotos bedanken wir uns herzlich bei Mag.a Berivan Aslan, Diana Dworzack und Jelena Jovanovic

Photos from Voice of Diversity Verein's post 19/05/2026
Photos from Romano Centro's post 09/05/2026

"Antiziganismus hat weder mit der NS-Zeit begonnen noch danach aufgehört. Es ist gegenwärtig ein zentrales Element von Verbrechen gegen Roma und Sinti", Mirjam Karoly am Morzinplatz.

Am 8. Mai vor 81. Jahren hat die deutsche Wehrmacht bedingungslos kapituliert. Bei der Befreiungsfeier mit Kranzniederlegung am Morzinplatz wurde insbesondere auf den Völkermord an Roma und Sinti hingewiesen und die Bedeutung von Erinnerungspolitik für die Bekämpfung von aktuellen Formen von Antiziganismus und Antisemitimus. Stadträtin Judith Pühringer warnte vor dem besorgniserregenden Anstieg antisemitischer Vorfälle, Claudia Prutscher, Vorsitzende der Kulturkommission der IKG-Wien, sprach über die Gefahr von antisemitischer Hetze für die Demokratie. Mirjam Karoly, Mitglied des Volksgruppenbeirates der Roma, betonte den Mangel an nachholender Gerechtigkeit für Roma in den Nachkriegsdekaden. Die fehlende Delegitimierung des Völkermordes an Roma und Sinti manifestiert sich heute in antiziganistische Hetze und Rassismus. Die späte Anerkennung des NS-Völkermordes an Roma und Sinti zeigt sich auch daran, dass es 81. Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges kein zentrales Mahnmal in der Bundeshauptstadt gibt. Niki Kunrath wies auf die bis heute weniger beachteten Opfergruppen hin und den jüngsten Fortschritt in der Gedenkkultur mit der Entscheidung für ein Mahnmal für Roma in Wien, das nun am Weghuberpark im 7. Wiener Gemeindebezirk realisiert werden soll.
Photos: Karo Pernegger

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