Stadtschrift

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In Wien hat in den vergangenen Jahren die rasante Verdrängung von Kleinbetrieben durch Handelsketten rapide zugenommen, was befürchten lässt, dass die typografische DNA Wiens bald nicht mehr existieren wird. Damit dieses Kulturerbe nicht auf dem Müll landet, haben wir im März 2012 eine Initiative gegründet, die sich um die Bewahrung und Dokumentation von historischen Schriftzügen kümmert. Unser An

ᴄ’ᴇsᴛ ʟᴀ ᴠɪᴇ—ɴɴᴇ: Wir teilen deine Leidenschaft. Unter diesem Motto stellen wir Menschen vor, die uns begeistern. Ihr Sinn für das Schöne, ihr Wille zu gestalten. Diesmal besuchten wir Roland Hörmann & Birgit Ecker vom Wiener Verein „Stadtschrift“ in ihrem Lager in der Sechshauser Straße im 15. Bezirk und bewunderten ikonische Schriftzüge, die sie vor der Verschrottung bewahren.

Als wir uns an die Gestaltung von „Dreimeterdreißig“ von @jaquelinescheiber machten, war uns klar: Der Text und die Autorin sind so stark in Wien verwurzelt, dass wir der Stadt auch beim Type Treatment Tribut zollen wollten. Schnell stolperten wir über Rolands Grafikdesign-Büro „phospho“, mit dem er auch seine Leidenschaft für Schriftgestaltung auslebt und feiert. Unsere Typo-Nerd-Herzen schlugen höher: Patrick hat sich in seiner Ausbildung noch am Bleisatz und seinen (schönen) Tücken versucht. Georgs wachem typografischen Auge entgeht (fast) kein doppeltes Leerzeichen. So zieren heute Rolands Fonts „Antipol“ und „Gyst“ das Cover des Romans.

Brigit und Roland gründeten 2012 mit „Stadtschrift“ einen Verein, der sich der Rettung, dem Erhalt und der Dokumentation historischer Wiener Fassadenbeschriftungen widmet. In Wien sind zwar vergleichsweise viele Schriftzüge der 50er- und 60er-Jahre erhalten, doch der Wandel der Geschäftsstraßen schreitet auch hier (leider unaufhaltsam) voran: Mit vielen traditionsreichen Kleinbetrieben verschwinden auch ihre liebevoll gepflegten Fassaden und aufwändigen Beschriftungen aus dem Stadtbild – und der kollektiven Erinnerung. 2014 entstand in der Kleinen Sperlgasse deshalb die erste „Mauerschau“, die alten Grätzel-Schriftzügen ein dauerhaftes zweites Zuhause im öffentlichen Raum schenkt. Viele weitere folgten – lieben wir!

Ihr könnt die Stadtschrift auch mit Spenden unterstützen! Und für Typophile unter euch gibt es ab sofort in @diesellerie die Digital Font Boxen von @phospho.at zu erstehen. Sie enthalten jeweils einen Download zur digitalisierten Schrift sowie eine Postkarte mit der zugehörigen Geschäftsbeschriftung. Schriftgeschichte to-go als Souvenir von heute und Erinnerung an ein Wien wie es mal geschrieben stand.

Fotos & Text: @diesellerie 11/12/2025

Wir haben die Türen zu unserem Stadtschrift Lager für Die Sellerie geöffnet! Vielen Dank, Patrick und Georg, für euren Kellerreport 😍

https://www.instagram.com/p/DSHTfvsjR1W/

ᴄ’ᴇsᴛ ʟᴀ ᴠɪᴇ—ɴɴᴇ: Wir teilen deine Leidenschaft. Unter diesem Motto stellen wir Menschen vor, die uns begeistern. Ihr Sinn für das Schöne, ihr Wille zu gestalten. Diesmal besuchten wir Roland Hörmann & Birgit Ecker vom Wiener Verein „Stadtschrift“ in ihrem Lager in der Sechshauser Straße im 15. Bezirk und bewunderten ikonische Schriftzüge, die sie vor der Verschrottung bewahren. Als wir uns an die Gestaltung von „Dreimeterdreißig“ von @jaquelinescheiber machten, war uns klar: Der Text und die Autorin sind so stark in Wien verwurzelt, dass wir der Stadt auch beim Type Treatment Tribut zollen wollten. Schnell stolperten wir über Rolands Grafikdesign-Büro „phospho“, mit dem er auch seine Leidenschaft für Schriftgestaltung auslebt und feiert. Unsere Typo-Nerd-Herzen schlugen höher: Patrick hat sich in seiner Ausbildung noch am Bleisatz und seinen (schönen) Tücken versucht. Georgs wachem typografischen Auge entgeht (fast) kein doppeltes Leerzeichen. So zieren heute Rolands Fonts „Antipol“ und „Gyst“ das Cover des Romans. Brigit und Roland gründeten 2012 mit „Stadtschrift“ einen Verein, der sich der Rettung, dem Erhalt und der Dokumentation historischer Wiener Fassadenbeschriftungen widmet. In Wien sind zwar vergleichsweise viele Schriftzüge der 50er- und 60er-Jahre erhalten, doch der Wandel der Geschäftsstraßen schreitet auch hier (leider unaufhaltsam) voran: Mit vielen traditionsreichen Kleinbetrieben verschwinden auch ihre liebevoll gepflegten Fassaden und aufwändigen Beschriftungen aus dem Stadtbild – und der kollektiven Erinnerung. 2014 entstand in der Kleinen Sperlgasse deshalb die erste „Mauerschau“, die alten Grätzel-Schriftzügen ein dauerhaftes zweites Zuhause im öffentlichen Raum schenkt. Viele weitere folgten – lieben wir! Ihr könnt die Stadtschrift auch mit Spenden unterstützen! Und für Typophile unter euch gibt es ab sofort in @diesellerie die Digital Font Boxen von @phospho.at zu erstehen. Sie enthalten jeweils einen Download zur digitalisierten Schrift sowie eine Postkarte mit der zugehörigen Geschäftsbeschriftung. Schriftgeschichte to-go als Souvenir von heute und Erinnerung an ein Wien wie es mal geschrieben stand. Fotos & Text: @diesellerie

Photos from Stadtschrift's post 26/11/2025

Von alten Geschäftsschildern in Wien in die Hände von Gestalter:innen weltweit: Roland Hörmann (phospho) nimmt das typografische Erbe der Stadt als Inspiration für digitale Schrifttypen. Damit sie nicht nur als Online-Files leben, haben wir sie gemeinsam mit phospho in die 𝗗𝗶𝗴𝗶𝘁𝗮𝗹 𝗙𝗼𝗻𝘁 𝗕𝗼𝘅 verpackt:

Drei ausgewählte „Wiener Typen“ – jede Schrift in ihrer eigenen Kartonschachtel, mit Downloadcode für die Fontdatei, einer Postkarte der dazugehörigen Fassade – und einer upgecycelten 3,5"-Diskette als augenzwinkernder Verweis auf die Zeit, als sogar Fonts noch in Geschäften verkauft wurden.

Ein Stück Wiener Schriftgeschichte zum Verschicken, Verschenken oder einfach selbst Behalten.

🎁✨ Erhältlich auf fontbox.stadtschrift.at, im Stadtschrift Schauraum 1060 und in ausgewählten Concept Stores in Wien.

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Adresse


Liniengasse 2a
Wien
1060