Veronika Simor

Veronika Simor

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16/05/2026

Hier ist der Link zu meinem Live-Video zu diesem Thema

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Photos from Veronika Simor's post 21/04/2026

Die meisten Menschen versuchen zu überleben. Es ist denen gar nicht bewusst.
Sie funktionieren, laufen ihre Kreise, haben Angst, versuchen Dinge zu fixen, zu optimieren.
Irgendwie geht es trotzdem nicht weiter..

Sei ehrlich zu dir. Warum willst du was verändern? In Wahrheit fürchten wir uns vor negativen Konsequenzen, vor negativen Zukunft, vor nicht zu schaffen, zu versagen.

Vor nichts zu erreichen: so zu sterben, dass das Leben keinen Sinn hatte. Ergo zu versagen.
Vor Versagen: -„-
Vor Zukunft: zu versagen
Negative Konsequenzen: Strafe, zu versagen

Am Ende kommen wir zu einem Punkt:
Unterbewusst haben wir Angst vor Tod.

Mich hat es befreit zu verstehen; ich sterbe irgendwann sowieso, also kann ich auch anfangen zu leben.

Es ist gar nicht so einfach. Wenn man nicht mehr nur überlebt, was mache ich dann?

13/02/2026

Erinnere dich an eine schmerzhafte Situation.

Ich erinnere mich, wie ich gemerkt habe, dass meine Oma in Anwesenheit von einer anderen Person völlig anders zu mir wird. Ich erinnere mich an dieses Gefühl. Mein Hals wird zugeschnürt, Tränen kommen, die ich unterdrücken möchte. Es fühlt sich an, wie eine Welle, die mich erdrückt.

Ich habe gelernt in diesem Moment, dass die Beurteilung über dich durch Einfluss verändert werden kann. Dass Liebe nicht immer selbstverständlich wird. Dass ich anders gesehen werden kann, als davor.
Ich fühlte mich verurteilt. Weggestoßen. Nicht geliebt.
Die Loyalität war weg.

Ich habe gelernt, ich muss aufpassen, eine Wand kann zwischen 2 Menschen aufgezogen werden. Von einem Moment zum anderen.

Ich ging an zu überprüfen, wer zu mir wirklich loyal ist. Die Sicherheit in Beziehungen begann in Frage gestellt zu werden. Ich konnte mich fallen lassen, aber im Hinterkopf war ich immer beobachtend. Kleinste Bewegung in die Richtung von mir weg machte mich vorsichtig.

Das sah niemand an mir. Von Außen war ich Exhibitionistin, ich konnte immer gut mit Menschen und machte schnell gute und tiefe Freundschaften.

In mir sah es anders aus. Ich bin vorsichtig und unsicher geworden. Mit der Zeit lernte ich schnell Menschen hinter mir zu lassen. Ich lernte, dass meine Loyalität auch Grenzen hat.

Ich bin anders geworden. Dieses Erlebnis hat etwas grundsätzlich in mir verändert. Ich habe mich angefangen zu schützen.

Das Vertrauen hat angefangen zu bröckeln. Ich habe gelernt alleine nur auf mich zählen zu können. Alle sagen bis heute: du bist eine starke Frau.

Nein, ich will nicht stark sein. Ich will wieder so sein, wie ich bin. Ich will vertrauen. Ich will mich nicht mehr schützen. Ich mochte das Original.

Was ist, wenn das nicht deine Persönlichkeit ist, sondern nur Schutz? Vielleicht musstest du früh stark sein. Du hast gelernt, dass Liebe unsicher ist. Dass Weinen nichts bringt.
Doch das Kind wollte nicht stark sein. Das Kind wollte sicher sein.

Heilung beginnt nicht damit, dich zu optimieren.
Sondern damit, die alte Geschichte zu hinterfragen.

Ich habe meiner Oma damals im Schmerz und in Tränen gesagt: „Du bist immer anders zu mir, wenn…da ist.“ Sie sagte nichts.

Aber ab diesem Tag hat sie ihr Verhalten verändert. Sowas ist nie wieder vorgekommen.
Sie war absolut loyal zu mir.

Im Nachhinein weiß ich, warum sie sich so verhalten hat. Sie hat gegenüber der Person kompensieren müssen. Sie hat dann damit komplett aufgehört. Ab diesem Moment an hat sie immer in allen Themen auf mich gehört.

Trotzdem hat die Situation in mir Spuren hinterlassen. Ich habe mich dadurch verändert. Ein Schutzmechanismus hat sich eingeschaltet. (Was ich viel später erkannt hatte.)

Und weil ich es erkannt habe und dem Schmerz mich hingegeben habe, konnte sich der Kreis schließen.

Der Trauma-Kreis hat sich geschlossen. Es gab keine Fragen mehr. Das Gefühl wurde gefühlt, also führte es mich nicht mehr.

Von subtilen Gefühlen, Triggern, innerlichen Drama wurde Klarheit. Der Verstand hat alle Informationen bekommen, was fühle ich, was ist passiert und warum. Ich erkenne Grund (Wurzel) und (unbewusste) Schlussfolgerungen (Konsequenzen).

Die Wahrheit darüber, was und warum ich in mir das erfahren habe.

JETZT hast du erst die Wahl neu zu wählen: vertraust du oder nicht?

10/02/2026

Die Lüge

Die Lüge, die du dir aus Schutz erzählst:

Erkenne es, wann du begonnen hast dir etwas zu erzählen. Wo du angefangen hast zu glauben, du wärest falsch, nicht gut genug.
Erkenne, dass es leichter war zu glauben, es wäre mit dir etwas nicht in Ordnung, als zu erkennen, dass deine Eltern dich nicht oder nicht so geliebt haben, wie du es gebraucht hättest.

Und es geht nicht darum, sie schlecht zu machen. Sie haben gemacht, was sie konnten. Nicht mehr und nicht weniger.

Es geht lediglich darum, was das mit dir (in dir) gemacht hat. Kinder schützen instinktiv aus Überlebensgründen ihre Eltern. Das Problem beginnt nur, wenn du als Erwachsene das noch immer tust und dadurch Lügen nicht erkennen kannst, Geschichten, die du begonnen hast, dir selber zu erzählen.

Du glaubst so und so zu sein, was nicht stimmt.

Du warst schon immer richtig! ✅💫🔥🌟☀️

Probiere es: Ich dachte…., aber in Wahrheit…

Unglaubliche Schwere kannst du loslassen, wenn du bereit bist, hinzuschauen.

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