SeminarInstitut
Wenn du noch nicht ASI Practitioner bist, laden wir dich zu unserem Zertifikats Lehrgang ein, der im Herbst startet.
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Übrigens gibt es auch für diejenigen, die schon eine SI Ausbildung haben, die Möglichkeit ASI Practitioner zu werden - ohne alles neu machen zu müssen! Kommentiere hier UPGRADE:
Einfach und automatisch für dich und mich - aber das ist nicht selbstverständlich!
Den Stift einzuräumen ohne hinzuschauen funkte nur, wenn unser Berührungssinn exakte Informationen liefert.
Das Leben wird schwierig, wenn er das nicht tut…
Anziehen. Stifthaltung. Schreiben. Artikulation. Alles Leistungen, bei denen das Gehirn präzise Berührungsinformationen von unserer Haut braucht.
Ein Nervensystem, das keine exakten taktilen Informationen bekommt, kann die Leistung nicht automatisieren — egal wie oft wir sie üben.
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Kinder suchen instinktiv Situationen, die sie herausfordern — klettern, springen, balancieren, fallen. Was aus Erwachsenenperspektive manchmal gefährlich aussieht, ist durch die ASI-Brille betrachtet etwas anderes: es ist ein Gehirn, das sich weiterentwickelt, indem es aktiv nach der genau richtigen Herausforderung sucht.
Dr Ayres nannte das die „just right challenge” — und sie ist ein neurologisches Bedürfnis. Das Gehirn lernt durch das Ausreizen der eigenen sensomotorischen Grenzen, nicht durch Stillsitzen in der Komfortzone.
Wie erkennst du, was die genau richtige Herausforderung eines Kindes ist?
An diesen fünf Zeichen — in der Therapie, im Kindergarten, im Alltag:
① Das Kind sucht sich die Situation aktiv — ohne Aufforderung, Hinweise, Anleitung.
② Das Kind ist „intrinsisch motiviert“, sich anzustrengen, es zu schaffen. Immer wieder. Es nimmt Misserfolge als Ausgangspunkt für einen neuen Anlauf - kein Ärger, kein Geschrei, kein Abbruch. Das Kind probiert erneut, variiert, passt an.
③ Das Kind ist mit allen Sinnen bei der Sache. Es ist aufmerksam und konzentriert.
④ Das Kind hat Freude an der Aktivität und ist im Flow. Es geht ganz in der Sache auf. Und diese Sache ist in sich so lohnend, dass es dabei bleibt - ganz ohne äußeren Ansporn oder Belohnung.
⑤ Nach so einer Aktivität ist das Kind zufrieden und reguliert. Es hat seine Sinne genährt, sein Gehirn geordnet und ein Stück Selbstwirksamkeit gewonnen. Es hat neue Erfahrungen gemacht und etwas dazugelernt.
Fehlt eines davon — zu leicht, zu schwierig, zu viel Eingriff von außen — dann ist es nicht mehr die „genau richtige Herausforderung“.
-Brille
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