ECM - educating/curating/making
Welche Folgen können kuratorische Handlungen haben? Kurator:innen und Vermittler:innen, Organisator:innen und Gestalter:innen, Künstler:innen und Wissenschaftler:innen suchen heute nach Möglichkeiten, bestehende Selbstverständnisse nicht nur zu analysieren, sondern auch in diese einzugreifen und mit kuratorischen Mitteln neu zu formulieren. Der /ecm Masterlehrgang für Ausstellungstheorie und -prax
09/07/2026
𝗦𝗼𝗰𝗶𝗮𝗹 𝗚𝗹𝘂𝗲: 𝗔 𝘀𝘁𝗶𝗰𝗸𝘆 𝗥𝗲𝗮𝘀𝘀𝗲𝗺𝗯𝗹𝗶𝗻𝗴
Eine Ausstellung des /ecm Studienprogramms 2024-2026
im Rahmen des Angewandte Festivals 2026
Eine Mitmach-Ausstellung, ein wachsender Klebeprozess, eine kollektive, räumliche Collage! Im doppelten Sinn von „sticking together“ wollen wir mit dir zusammen kleben – für mehr Zusammenhalt.
Zur Auswahl steht eine feministisch kuratierte Materialsammlung, die zerschnitten, arrangiert und geklebt werden will. Diesen Prozess nennen wir in den Worten von Lily Atkinson Femmage – feministische Collage! Ausgestattet mit Schere und Kleber laden wir dazu ein, sichtbare Grenzen zu setzen und verschiedene Perspektiven zusammenzubringen. Mit dem Scherenschnitt machen wir die Überschneidungen verschiedener Diskriminierungsformen sichtbar und schaffen gleichzeitig klebend neue Beziehungen. Welchen Fokus möchtest du verrücken? Mit welcher Realität willst du brechen? Wo willst du einen Fluchtpunkt setzen?
Eine Ausstellung von
Alissa Amsel, Clara Arnold, Livia Giampieri-Deutsch und Brigitte Rohrmoser für den /ecm 2024–26
Fotos von
Livia Giampieri-Deutsch & Laura Reither
01/07/2026
CALL FOR APPLICATIONS!
Folgenreiche kuratorische Praxis
Wie können Museen die Gesellschaft verändern? Welche Folgen können kuratorische Handlungen haben? Das /ecm Studienprogramm für Ausstellungstheorie und -praxis an der Universität für angewandte Kunst Wien ist ein zweijähriges, postgraduales Studium, das umfassende Kenntnisse und Fähigkeiten im erweiterten Museums- und Ausstellungsfeld vermittelt.
Der nächste Durchgang des /ecm beginnt im Oktober 2026.
Bewerbungen werden laufend angenommen, bitte digital an: [email protected]
deadline für das nächste aufnahmeseminar extended!
/ecm 26–28 // engaged curatorial practice - Call For Curators /ecm 26–28 // engaged curatorial practice is a stud program in exhibition theory and practice at the University of Applied Arts Vienna
18/06/2026
MATERIAL IN DER AUSSTELLUNGSGESTALTUNG
Wie verhalten sich Stein, Textil, Metall, Glas, Papier, Holz und Kunststoff?
Eine Masterthese von Brigitte Rohrmoser
Diese Arbeit untersucht das Verhältnis zwischen Material, Display und Exponat in Ausstellungen anhand von sieben Materialgruppen: Stein, Textil, Metall, Glas, Papier, Holz und Kunststoff. Ausgehend von einer materialkundlichen Grundlage, die physikalische, chemische und ökologische Eigenschaften der einzelnen Gruppen erfasst, werden fünf kulturtheoretische Haltungen entwickelt, die das Verhältnis von Ausgestelltem, Display und Betrachtenden strukturieren: Parergon (nach Derrida), Prothese (nach Grigely), Agency (nach Latour und der Actor-Network-Theory), Affordance (nach Gibson) und Apparat (nach Barad). Diese Haltungen dienen als analytisches Raster für die Interpretation von 38 fotografisch dokumentierten Displays aus 23 Ausstellungen. Die Analyse zeigt, dass Materialeigenschaften nicht neutral sind, sondern kulturgeschichtliche Prägungen, Machtstrukturen und sinnliche Wirkungen in den Ausstellungsraum einschreiben. Ökologische Verantwortung und die Frage, wessen Wissen und Identität durch Ausstellungsmaterial repräsentiert wird, erweisen sich dabei als untrennbar mit gestalterischen Entscheidungen verbunden. Die Arbeit plädiert für einen reflektierten Umgang mit Material in der kuratorischen Praxis.
18/06/2026
/recap // modul 21 zum Thema /auseinandersetzen
Vergangenes Wochenende war bereits unser vorletztes Modulwochenende mit der /ecm Gruppe 2024-2026 . Nach einem anregenden und kritischen Vortrag von Nora Sternfeld zur 'Aktivierung vergangener Utopien' ging es für uns ins Otto Wagner Areal in die Partizan⭐️ke Art Ausstellung mit einem Workshop mit Julia zum Thema Bruchlinien. Am Sonntag waren wir zu Besuch im Jüdisches Museum Wien mit Barbara Staudinger und anschließend einem Workshop mit Karin Schneider und Andrea Hubin zur BAU. STELLE ANTISEMITISMUS.
Vielen Dank an alle Partner*innen für die vielen Einblicke und Eindrücke, die wir wieder einmal sammeln durften ⭐️
/photocredits Lilian Marie Furrer Martin Grabner
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Vordere Zollamtsstraße 7/2/227
Wien
1010