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11/12/2023

Der ungarisch-österreichische Physiker Ferenc Krausz hat zusammen mit seinen Co-Preisträgern Pierre Agostini und Anne L‘Huillier den Physik-Nobelpreis entgegengenommen. Die von ihnen entwickelte Attosekunden-Physik „ermöglicht uns die Beantwortung grundlegender Fragen“, hieß es bei der Präsentation der Physik-Laureaten.

Krausz ist bekannt für seine wegweisenden Arbeiten auf dem Gebiet der Ultrakurzzeitphysik und seiner Forschung im Bereich der Attosekunden-Physik. Er hat maßgeblich zur Entwicklung von Lasertechnologien beigetragen, die es ermöglichen, extrem kurze Lichtpulse zu erzeugen und zu nutzen, um Prozesse auf der Attosekunden-Zeitskala zu untersuchen. Attosekunden sind extrem kurze Zeitspannen, die eine Milliardstel einer Milliardstel Sekunde dauern. Bis heute ist er Honorarprofessor an der TU Wien.

14/11/2023

Auf den Südwestinseln, nur 70 Kilometer von Reykjavik, Island, entfernt, steht ein Vulkanausbruch bevor. Rund 3.700 Einwohner*innen der Stadt Grindavik wurden bereits evakuiert, weil Hunderte kleinerer Erdbeben aufgetreten sind.

Der genaue Zeitpunkt und Ort des Ausbruchs hängt davon ab, wie viel ein Vulkan zu seiner Abwesenheit beiträgt. Verschiedene Instrumente wie Seismographen, Gasmessgeräte, Thermometer und Magnetfeldmessungen werden zur Überwachung der Gefahrenzone eingesetzt. Man geht davon aus, dass es sich bei der Eruption um einen „Deich“ handelt - einen untergetauchten Fluss, der durch Magma in höheren Gesteinsschichten fließt.

Bis heute lässt sich die genaue Intensität eines Vulkanausbruchs jedoch nicht genau vorhersagen.

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