Panoptikum

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09/06/2026

Arbeitsamt Margareten (5., Siebenbrunnenfeldgasse 20-22, Embelgasse 2-8, Obere Amtshausgasse 1-7).

Das Gebäude wurde als Arbeitsamt der Metall- und Holzindustriearbeiter 1928 bis 1930 nach Plänen von Hermann Stiegholzer und Herbert Kastinger anstelle eines um 1800 entstandenen Herrensitzes mit englischer Parkanlage (Besitzer Joseph Graf Herberstein-Moltke), dem Parisergarten, erbaut.

Das auf zwei Baublöcke aufgeteilte Gebäude bildet eine Einheit mit der von denselben Architekten 1930 erbauten städtischen Wohnhausanlage Fendigasse 19-21 und gilt als eines der niveauvollsten Beispiele der österreichischen Moderne. Heute wird es als Geschäftszentrum genutzt.

Quelle:
geschichtewiki.wien.gv.at

Bildquelle:
Bild 1 - Fassade in der Siebenbrunnenfeldgasse, 1932
Österreichische Kunst, Heft 11 (1932), S. 29 / anno

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09/06/2026

Rochusmarkt (früher Augustinermarkt), vor der Rochuskirche, gegründet von den Beschuhten Augustinern, auch „Am Platzl“ genannt.

Hier befand sich von 1563 bis 1784 der Nikolaifriedhof mit der Nikolaikirche. Die Fläche, auf der danach allmählich der Augustinermarkt entstand, hieß bis 1863 Kirchenplatz. Hier entwickelte sich ein Viktualienmarkt, dessen Verkaufsbuden 1950 erneuert wurden. Im Zuge des Baues der U-Bahn-Linie U3 kam es 1984-1989 zur Verlegung des Marktstandorts in den Bereich der (gesperrten) Landstraßer Hauptstraße (zwischen Rochusgasse und Sechskrügelgasse). Im September 1988 konnte der Markt an seinen ursprünglichen Standort in neu errichtete, einheitlich gestaltete Marktstände zurückkehren.

Im Hinblick auf die benachbarte Kirche setzte sich in der Bevölkerung die Bezeichnung Rochusmarkt durch. Später erhielt der Markt auch offiziell diesen Namen.

Quelle:
geschichtewiki.wien.gv.at

Bildquelle:
Bild 1 - Der Augustinermarkt am 30. März 1913.
WStLA, Fotosammlung Greiner, FF: 2/3

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02/06/2026

Schottenring (1.), Teil der Ringstraße zwischen dem damaligen Franzensring und dem Franz-Josefs-Kai, benannt 1870 nach dem Schottentor und der Schottenbastei (beziehungsweise dem diesen Benennungen zugrundeliegenden Schottenstift). Die Anlage des Schottenrings erfolgte nach dem Abbruch der Befestigungsanlagen in diesem Abschnitt (1860, 1869).

Schottenring ist heute auch der Name einer U-Bahn-Station der Linien U2 und U4. Die vor allem unterirdischen Stationsräumlichkeiten befinden sich unter dem Franz-Josefs-Kai. Die Straßenbahnlinie 31 hat hier ihre stadtzentrumsseitige Endstation, die über Abschnitte von Ring und Kai verkehrende Linie 1 eine Haltestelle

Pfarrzugehörigkeit bis 1938
Bis 1938 lag die Standesführung in Österreich in den Händen der konfessionellen Behörden. Die Geburts-, Ehe- und Sterbematriken von katholischen Bewohnerinnen und Bewohnern wurden von der zuständigen Pfarre geführt.

ab 1870: Pfarre Schotten
ab 1880: ungerade Orientierungsnummern (ONr.) ab 1: Pfarre Votivkirche; gerade ONr. ab 2: Pfarre Schotten

Quelle:
geschichtewiki.wien.gv.at

Bildquelle:
Bild 1 - Schottenring 3-11 mit Ringtheater, um 1875
Wien Museum, Inv.Nr. 78079/40, Foto: M. Frankenstein & Comp.

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