SV Angerberg
„Wenn sich zwei streiten, dann freut sich der Dritte!“
SV Angerberg : SK Wilten
4 : 4 (1 : 0)
Schiedsrichter: Lukas Öfner
Zuseher: 50
Tore für Angerberg: Matthäa Schnellrieder (7.)
Judith Bacher (50.)
Marie Wiesinger (52.)
Julia Billa (75.)
Freitagabendspiele der SVA-Frauen am Trainingsplatz versprechen immer einen Fußballkrimi und ein Torfestival. So geschehen auch in der 18. und letzten Runde der Frauen Hypo Tirol Liga. Drei Mannschaften wollten in der Schlusstabelle noch auf das Treppchen und somit den 3.Rang belegen. Angerberg und Wilten, die sich im direkten Duell gegenüberstanden, und Wacker Innsbruck, die zu Hause gegen den bereits feststehenden Meister, die SPG Alpbachtal, spielten. Vor der letzten Runde lag Angerberg auf Rang 3, gefolgt von Wacker Innsbruck und Wilten. Und wie so oft in so einer Konstellation gibt es einen lachenden Dritten, in diesem Fall Wacker Innsbruck, die sich auf Grund des Heimsieges und des Remis zwischen Angerberg und Wilten den 3.Platz sicherten.
Doch nun zum Spiel des SV Angerberg:
Auf Grund des Wetters spielte man diesmal vor einer bescheidenen Kulisse. Doch dieses Match hätte sich mehr Zuseher verdient, denn es entwickelte sich ein wahrer Krimi. Beide Teams agierten in vollem Tempo, rassige Zweikämpfe und Laufduelle waren an der Tagesordnung, und die Offensivabteilungen kreierten Chancen zu Hauf. Alles in allem Werbung für den Frauenfußballsport.
Angerberg hatte den besseren Start und ging in der 7.Minute durch einen Weitschuss von Matthäa Schnellrieder mit 1 : 0 in Führung. In weiterer Folge entwickelte sich ein Spiel, in dem es hin und her ging. Tormöglichkeiten auf beiden Seiten, doch ein Treffer wollte nicht fallen. Somit tauschte man mit diesem Ergebnis die Seiten. Angerberg kam auch im Abschnitt zwei früher in Fahrt und stellte mit einem Doppelschlag auf 3 : 0. Zunächst war des Judith Bacher, die nach einem Angriff über links zur Stelle war und den Ball über die Torlinie beförderte. Zwei Minuten später war es Marie Wiesinger, die mit viel Übersicht und vor allem viel Gefühl den Ball über die staunende Torfrau im Tor unterbrachte. Wahrscheinlich dachten viele, dass dies bereits die Entscheidung war. Doch der SK Wilten zeigte große Moral und verkürzte in der 57.Minute auf 3 : 1. Und ebenfalls mit einem Doppelschlag in den Minuten 63. und 56. Stand es plötzlich 3 : 3 Unentschieden. Nun war es wiederum der SVA, der die Zügel anzog, und in der 75.Minute durch einen schönen Weitschusstreffer von Julia Billa mit 4 : 3 in Führung ging. Weitere große Möglichkeiten des SVA wurden vergeben, und so schlug die Fußballweisheit zu. Die Gäste glichen in der 83.Minute zum 4 : 4 aus. Doch die Heimmannschaft wollte unbedingt den Sieg, erspielte sich weitere Möglichkeiten, ein weiterer Treffer gelang aber keiner. Als Schiri Öfner dann in der 87.Minute dem SVA einen klaren Strafstoß zuerkannte, wähnte man sich schon auf der Siegerstraße. Doch Lea Naus scheiterte an ihren Nerven und an der Gästetorhüterin. Und so blieb es letztendlich beim 4 : 4 Unentschieden.
Somit schließt der SV Angerberg die Saison auf Rang 4 ab. Mit 34 Punkten hat man gleich viele wie der FC Wacker Innsbruck, der auf Rang 3 abschloss. Doch auf Grund der direkten Duelle muss man den Innsbruckerinnen den Vortritt lassen, obwohl man das bessere Torverhältnis hat. Da fragt man sich, warum es ein solches gibt, wenn dieses nicht herangezogen wird.
Auch die Schiri-Besetzung für dieses Spiel lässt einige Fragen offen. Man schickt nämlich keinen erfahrenen Schiedsrichter, sondern eine Person, die noch nie ein KM-Spiel und überhaupt erst 9 Spiele im Nachwuchs geleitet hat. Anscheinend ist man der Meinung, dass so eine Besetzung genügt.
Für unsere Torfrau, Elena „Gigi“ Barbieri, war es der Abschluss einen langen Kariere. Der SV Angerberg bedankt sich bei „Gigi“ für die Treue und wünscht ihr alles Gute für die Zukunft.
Weiters verabschiedete der SV Angerberg seine beiden „Youngsters“ Eva Bindhammer und Valentina Angerer, die beide nach Oberösterreich, zum LASK, wechseln.
Angerberg spielte mit:
Elena „Gigi“ Barbieri – Anna Osl, Vanessa Lettenbichler (Acelya-Naomi Heider), Kati Pfandl – Anna Sieberer, Marie Wiesinger, Kapitänin Antonia Rangetiner (Lea Egger), Mira Schnellrieder (Lea Naus), Matthäa Schnellrieder (Eva Bindhammer) – Judith Bacher (Valentina Angerer), Julia Billa
Der“ SVA-Mother-Storm“ hat sich wieder einmal in Torlaune gezeigt. Julia Billa belegte mit 20 Treffern den 2.Platz und Judith Bacher mit 14 Treffern den 3.Platz. Der SVA gratuliert den beiden recht herzlich.
Bericht: Thomas Schnellrieder
SVA-Damen „surfen“ weiter auf der Erfolgswelle
SV Angerberg : FC Vomp 5 : 0 (1 : 0)
Schiedsrichter: Daniel Wöll
Zuseher: 200
Tore für Angerberg: Marie Wiesinger (16., 89.)
Julia Billa (66., 74.)
Mira Schnellrieder (77.)
Die Damen des SV Angerberg sind momentan nicht zu stoppen. Zwei Tage nach dem Aufstieg ins Cup-Viertelfinale (samt zeitintensiver Hin- und Rückreise ins Außerfern) wurde der FC Vomp klar besiegt. Und dies vor einer traumhaften Kulisse von ca. 200 Zusehern.
Viele Fans, die sich zuvor das Derby in der Gebietsliga Ost zwischen dem SV Angerberg und dem FC Bad Häring ansahen, blieben im Sportzentrum und unterstützen unsere Mädels. Sie mussten das Bleiben nicht bereuen, wurden mit 5 Treffern und zahlreichen schönen Spielzügen belohnt.
Von Beginn an übernahm der SVA das Kommando und in der 16.Minute war es Marie Wiesinger, die den Bann brach und die Heimischen mit einem schönen Weitschusstreffer in Führung brachte. Angerberg spielte weiter nach vorne, nur der zweite Treffer wollte einfach nicht gelingen. Da auch die Gäste kaum etwas Zählbares verbuchen konnten, blieb es beim 1 : 0 Pausenstand. Zu Beginn der 2.Halbzeit wurde gewechselt. Angeschlagen aus dem Spiel gingen Matthäa Schnellrieder und Larissa Geiger, neu ins Spiel kamen Eva Bindhammer und Lea Naus. Beide fügten sich sofort sehr gut ins Spiel des SVA ein. Allerdings musste man zunächst eine kleine Druckphase der Gäste abfangen, die natürlich versuchten, den Rückstand zu egalisieren. Doch der SVA stand defensiv „bombensicher“ und ließ nichts zu. Selbst kam man in Folge wieder besser ins Spiel und in der 66.Minute war es dann so weit. Julia Billa erzielte das mehr als verdiente 2 : 0. Und als dieselbe Spielerin in der 74. Minute auf 3 : 0 stellte, war das Spiel entschieden. Eine stark spielende Mira Schnellrieder erhöhte 3 Minuten später, in der 77. Minute, auf 4 : 0. Den Schlusspunkt setzte die Spielerin, die den Torreigen eröffnete, Marie Wiesinger erzielte mit einem Weitschuss den Endstand von 5 : 0. Dieser klare Erfolg wurde auch noch durch 2 Stangenschüsse und weiteren Tormöglichkeiten untermauert.
Gratulation unserer Mannschaft zum dritten Erfolg „en suite“. Das Trainerteam Tom Reinsberger und Max Angerer hat das Team sehr gut eingestellt.
Angerberg spielte mit folgendem Kader:
Elena „Gigi“ Barbieri im Tor – Anna Osl, Vanessa Lettenbichler (Lea Egger), Kati Pfandl – Antonia Rangetiner, Anna Sieberer (Acelya-Naomi Heider), Marie Wiesinger, Mira Schnellrieder, Matthäa Schnellrieder (Eva Bindhammer) – Julia Billa (Lisa Steinberger), Larissa Geiger (Lea Naus)
nicht eingesetzt: Ida Emberger
Bereits morgen am Dienstag steht das nächste Pflichtspiel an (das dritte Spiel innerhalb von 4 Tagen!!!). Die Mannschaft spielt das Viertelfinale im Tiroler Frauen Fußball-Cup. Auswärts geht es gegen den SV Telfs. Spielbeginn ist um 20 Uhr. Und am kommenden Samstag steht dann das Auswärtsspiel in Innsbruck gegen den FC Wacker auf dem Programm. Was sich der TFV dabei so denkt, sei dahingestellt.
Bericht: Thomas Schnellrieder
In Unterzahl zur „Überraschung“ der Runde
SV Angerberg : SPG Alpbachtal 6 : 5 (4 : 2)
Schiedsrichter: Cihan Islak
Zuseher: 100
Tore für Angerberg:
Anna Osl (23.)
Julia Billa (24., 40.)
Judith Bacher (44., 55.)
Antonia Rangetiner (84., EM)
Ergebnistechnisch können die Frauen mit der Männer Champions League durchaus mithalten, ja sogar noch überbieten. Was ist da schon ein 4 : 3 Sieg von Bayern München gegen Real Madrid? Spaß beiseite, aber was uns die Frauen beider Teams an diesem Freitagabend gezeigt haben, war für Amateurfußball schon sehr „vorzeigereif“. Sehr hohes Tempo, rassige Zweikämpfe, zahlreiche Torraumszenen und 11 Treffer – Werbung für den Frauen-Fußballsport.
Die Kurzversion dieses Spieles würde sich folgendermaßen lesen: Angerberg zieht mit hoher Qualität auf 4 : 1 davon, die SPG Alpbachtal gleicht mit hoher Qualität zum 5 : 5 aus, der SV Angerberg – in Unterzahl - schickt mit dem 6 : 5 den Tabellenführer in das „Tal der Tränen“.
Hiobsbotschaft vor dem Spiel bei den SVA-Damen – Torfrau Elena „Gigi“ Barbieri meldet sich krankheitsbedingt ab. So musste Feldspielerin Lea Naus den „Kasten“ hüten. Und dies machte sie hervorragend. Darüber hinaus konnte der SVA in Bestbesetzung spielen, auch die JJ-Mother-Offensive stand am Platz. Von Beginn an entwickelte sich ein hochstehendes, temporeiches und zweikampfintensives Spiel. Angerberg kam in dieser Phase des Spieles zu den besseren Tormöglichkeiten. In Minute 23 war es dann so weit. Anna Osl „zirkelte“ einen Freistoß in den Strafraum, der dann plötzlich in den Maschen zappelte. Das vielumjubelte 1 : 0. Dem nicht genug gelang dem SVA ein Doppelschlag. Eine Minute später erzielte Julia Billa nach schöner Kombination das 2 : 0. Doch der Tabellenführer zeigte sich davon unbeeindruckt und erzielte nach einem schön gespielten Angriff den 2 : 1 Anschlusstreffer. Beide Teams suchten weiterhin das Glück in der Offensive und dieses stellte sich in der 40.Minute wieder für den SVA ein. Einen herrlichen Spielzug vollendete Judith Bacher zum 3 : 1. Und 3 Minuten später erhöhte dieselbe Spielerin sogar auf 4 :1. Man glaubte schon mit diesem Ergebnis in die Pause zu gehen, als die Gäste im Anschluss an einem Eckball noch auf 4 : 2 verkürzen konnten. Mit diesem Ergebnis wurden die Seiten getauscht. Die Gäste kamen in Halbzeit 2 früher in Fahrt als die Heimmannschaft. Binnen zweier Minuten wurden von beiden Mannschaften 3 weitere Treffer erzielt. Zunächst verkürzte die SPG Brixlegg mit einem schönen Kopfballtreffer nach einem Eckball auf 4 : 3. Judith Bacher stellte eine Minute später aus einem Konter den 2-Tore Vorsprung wieder her, ehe die Gäste mit Treffer Nummer 4 zum 5 : 4 verkürzten. Dann die 60.Minute – die Gäste griffen an, die Stürmerin der SPG wurde von Torfrau Lea Naus „von den Beinen“ geholt. Klares Foul, Strafstoß geht voll in Ordnung, aber die rote Karte nach minutenlanger Unklarheit war dann doch ein wenig über das Ziel hinausgeschossen. Den „Elfer“ verwertete die SPG zum 5 : 5 Ausgleich. Anstelle der ausgeschlossenen Lea Naus streifte sich Kathi Pfandl das Torfrautrikot über und hütete das SVA-Gehäuse. Wie wird der SVA nun reagieren? Irgendwie wurden bei den Spielerinnen zusätzliche Reserven geweckt. Es wurde noch mehr gekämpft und interessanterweise konnte die SPG Alpbachtal ihre numerische Überlegenheit in nichts Zählbares umsetzen. Der SVA hielt das Spiel offen und Kathi Pfandl im Tor zeigte, dass sie den Ball nicht nur mit den Füßen, sondern auch mit den Händen sehr gut im Griff hat. Der SVA stellte sich nicht nur hinten hinein, sondern versuchte auch immer wieder in der Offensive, trotz einer Frau weniger, Akzente zu setzen. Und dies wurde in der 84.Minute belohnt. Julia Billa spielte sich frei, ihr Schuss wurde von der gegnerischen Abwehrspielerin im Strafraum mit der Hand abgewehrt. Strafstoß für den SVA. Die Kapitänin persönlich, Antonia Rangetiner, übernahm die Verantwortung, aktivierte ihre Nerven aus Stahl, schickte die Torfrau in die falsche Ecke und schob zum vielumjubelten 6 : 5 Führungstreffer ein. Mit Nachspielzeit waren noch 10 Minuten zu spielen. Die Gäste versuchten den neuerlichen Ausgleich zu erzielen. Es wurde auch nochmals brenzlig, doch Torfau Kathi Pfandl hielt ihren Kasten rein. So überstand man diese Phase und siegte schlussendlich mit 6 : 5. Man kann sich vorstellen, wie groß der Jubel unserer Spielerinnen ausfiel.
Ein riesengroßes Lob an unsere gesamte Mannschaft für dieses tolle Spiel. Auch die Einwechselspielerinnen, für die es gar nicht leicht war in dieses Spiel zu finden, überzeugten voll und ganz. Lisa Steinberger, Lea Egger und unsere beiden Nachwuchstalente Eva Bindhammer und Larissa Geiger konnte ihr Können unter Beweis stellen.
Wir gratulieren auch dem Trainerteam – Tom Reinsberger und Max Angerer, die das Team hervorragend eingestellt haben.
Kleine, persönlich Anmerkung: Leider konnte die Schiedsrichterleistung mit dem Niveau des Spieles nicht mithalten. Zahlreiche, für Zuseher und Spielerinnen unverständliche Entscheidungen, riefen Kopfschütteln hervor.
Angerberg spielte mit folgendem Kader:
Lea Naus (Tor) – Anna Osl, Vanessa Lettenbichler, Kathi Pfandl, Antonia Rangetiner – Marie Wiesinger, Anna Sieberer, Mira Schnellrieder (Eva Bindhammer), Matthäa Schnellrieder (Lisa Steinberger), Julia Billa (Larissa Geiger) – Judith Bacher (Lea Egger)
Nicht eingesetzt: Melissa Horngacher
Das nächste Spiel unserer Damen lässt nicht lange auf sich warten. Das Derby steht an – am kommenden Freitagabend spielt man im Erlenaustadion in Oberlangkampfen. Spielbeginn ist um 20 Uhr. Die Mannschaft würde sich freuen, wenn sie von zahlreichen Fans begleitet würde.
Am Freitag 1.Mai wird das Cup-Spiel gegen Lechaschau nachgetragen. Und am Sonntag darauf, dem 3.Mai, steigt das nächste Heimspiel – um 17.30 Uhr gegen den FC Vomp.
Bericht: Thomas Schnellrieder
Klicken Sie hier, um Ihren Gesponserten Eintrag zu erhalten.
Kategorie
Telefon
Adresse
Angerberg
6320