Ezekiel
Muss ein DJ wirklich auch Producer sein?
DJing und Producing sind zwei unterschiedliche Dinge. Es gibt geile DJs, die keine Tracks produzieren – und starke Producer, die eine Crowd nicht lesen können.
Trotzdem gelten eigene Releases für viele längst als Voraussetzung, um überhaupt noch sichtbar und buchbar zu bleiben.
Früher boomten deshalb Ghost Producer, später kamen fertige Templates – und heute kann AI ganze Tracks erstellen.
Aber wo endet das Werkzeug und wo beginnt Musik, die nur noch veröffentlicht wird, weil man glaubt, auch Producer sein zu müssen?
Reicht es für euch, wenn jemand ein guter DJ ist – oder gehören eigene Produktionen zwingend dazu?
Door Bitch klingt für manche erstmal nach Attitude, dabei entscheidet eine gute Tür auch darüber, ob die Crowd zum Format passt, ob der Raum funktioniert und ob die Energie im Club stimmt.
Security checkt Sicherheit.
Eine Door Bitch checkt zusätzlich den Vibe.
Gerade bei Clubs mit externer Security stellt sich deshalb die Frage: Brauchen Clubs wieder mehr eigene Door Bi***es, die das Format wirklich verstehen? Oder sollten Veranstalter selbst dafür sorgen, dass jemand aus dem eigenen Umfeld an der Tür mit draufschaut?
Was meint ihr: Sind Door Bi***es wichtig, oder unnötiges Gatekeeping?
Techno-Kollektive sind mehr als ein paar DJs, die zusammen Partys machen.
Dahinter steckt meistens viel unsichtbare Arbeit. Da geht’s um Aufbau, Abbau, Social Media, Kasse, Deko und Orga — aber auch um das, was viele oft vergessen: Risiko und finanzielle Verantwortung.
Gerade für Newcomer sind Kollektive wichtig, weil sie Räume schaffen, in denen man wachsen, sich ausprobieren und Teil der Szene werden kann.
Aber ein Kollektiv funktioniert nur dann wirklich, wenn nicht alle nur auflegen wollen, sondern auch die Arbeit dahinter gemeinsam getragen wird.
Kennt ihr Kollektive in eurer Stadt? Und wie nehmt ihr ihre Arbeit wahr?
POV: zum DJ tanzen?
Oder vielleicht auch einfach mal wieder mit den Menschen, mit denen man unterwegs ist.
Durch Boiler Room, Face-to-Face-Sets und Social-Media-Clips wirkt es manchmal so, als müsste der ganze Floor permanent Richtung DJ ausgerichtet sein.
Aber raven heißt nicht die ganze Zeit die DJs anbeten,oder?!
Raven ist doch feiern, loslassen und auch connecten ob mit deinen Leuten oder einen Date.
Wie macht ihr das: Richtung DJ tanzen oder lieber im eigenen Kreis?
boilerroom