INSIDE 54

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Photos 01/06/2017

VERSTÄRKUNG AM BRETT

Justin Alston wechselt zu den Römerstrom Gladiators

Die Römerstrom Gladiators haben sich die nächste Verstärkung für die anstehende Spielzeit in der 2. Basketball-Bundesliga gesichert. Der US-Amerikaner Justin Alston wechselt von den Boston University Terriers nach Trier und unterschreibt einen Ein-Jahres-Vertrag.

Seit 2012 ging der 22-jährige Forward für die Terriers auf Korbjagd und kam in insgesamt 120 Pflichtspielen zum Einsatz. In der abgelaufenen Saison stand Alston durchschnittlich knapp 24 Minuten auf dem Parkett und erreichte 12,3 Punkte sowie 6,3 Rebounds pro Partie.

Nun möchte der 2,03 m große Neu-Gladiator seine Qualitäten auch in Europa unter Beweis stellen: "Ich freue mich sehr, dass der Wechsel zu den Römerstrom Gladiators zustande gekommen ist. Die Verantwortlichen sowie das Trainerteam haben mich von ihrer Philosophie überzeugt und ich werde mein Bestes geben, um meine Teamkollegen sowie den Verein beim Erreichen ihrer Ziele zu unterstützen", erklärte der US-Amerikaner nach seiner Vertragsunterzeichnung.

Achim Schmitz, Geschäftsführer der Moselaner, sieht den Neuzugang als eine wichtige Verstärkung auf der Center-Position: "Unser Ziel war und ist es, unsere Mannschaft punktuell zu verstärken und Impulse von außen zu geben. Justin ist durch seine Stärke unter dem Korb ein wichtiger Faktor in diesem Prozess. Wir freuen uns sehr, dass er in der kommenden Spielzeit für uns auf dem Parkett stehen wird."
Alston unterschreibt bei den Römerstädtern einen Ein-Jahres-Vertrag und erhält die Trikotnummer 1.

Auf solche Aktionen können sich die Fans der Gladiators freuen. Justin Alston in Aktion. Foto © Rich Gagnon

Photos 26/05/2017

TALENT AUS OLDENBURG

Römerstrom Gladiators Trier verpflichten Lucien Schmikale

Der Kader für die kommende ProA-Saison der Trierer Profibasketballer nimmt weiter Formen an. Mit Lucien Schmikale verpflichten die Moselaner ein vielversprechendes Nachwuchstalent von der Baskets Akademie Weser-Ems/Oldenburger TB aus der ProB. Der 20-jährige Guard unterschreibt bei den Gladiators einen Zwei-Jahres-Vertrag.
Schmikale gilt als variabler Spieler, der sowohl als Shooting Guard als auch als Small Forward einsetzbar ist. Mit einer Körpergröße von 1,94 m sowie einem Gewicht von 92 kg ist er die passende Verstärkung für die Flügelpositionen der Moselaner.

Seit 2011 wurde der NBBL Allstar aus dem Jahr 2015 in der Jugendakademie der EWE Baskets Oldenburg ausgebildet. Aus dieser Zeit wird ihm vor allem ein Gesicht auf Seiten der "Boys in Green" in Erinnerung geblieben sein. Unter Triers aktuellem Assistenztrainer Christian Held trainierte und spielte Schmikale eineinhalb Jahre lang, gewann mit ihm als Cheftrainer die ProB-Meisterschaft in der Saison 2014/2015.

In der vergangenen Spielzeit kam der 20-Jährige in insgesamt 25 Pflichtspielen der Baskets Akademie Weser-Ems/Oldenburger TB zum Einsatz und erreichte in durchschnittlich 23:35 Minuten Spielzeit 10,9 Punkte, 1,1 Assists und 3,5 Rebounds pro Partie.

Triers Headcoach Marco van den Berg sieht in der Verpflichtung des ehemaligen U18-Nationalspielers ein wichtiges Zeichen für das sportliche Konzept der Moselaner: "Mit Lucien verstärkt uns ein ausgesprochen variabler Spieler, der hervorragend zu unserer Philosophie der Förderung junger deutscher Basketballtalente passt. Wir freuen uns, dass er sich entschieden hat, in der kommenden Saison für die Gladiators auf Korbjagd zu gehen." (red)

Foto © Ulf Dudafotoduda.de

Photos 11/05/2017

Römerstrom Gladiators Trier kurz vor dem Ziel

Erteilung der ProA-Lizenz nur noch Formsache

Die Römerstrom Gladiators haben die Lizenz für die kommende Saison in der 2. Basketball-Bundesliga unter Bedingungen­ erhalten. Diese bestehen darin, einen Nachweis bezüglich eines hauptamtlichen Nachwuchskoordinators bis einschließlich 01. Juli zu erbringen. Die Römerstädter erwarten hierbei keine Probleme.

Auf Seiten der Moselaner habe man bereits mit der eben genannten Auflage gerechnet, erklärt Gladiators-Geschäftsführer Achim Schmitz: "Als wir die Lizenzierungsunterlagen eingereicht hatten, war uns bewusst, dass wir einen Nachweis über einen hauptamtlichen Jugendtrainer erbringen müssen. Leider konnten wir die hierfür erforderlichen vertraglichen Unterlagen unseres aktuellen Regionalliga-Coaches Kevin Ney nicht rechtzeitig bei der 2. Basketball-Bundesliga einreichen, werden dies jedoch in den kommenden Tagen nachholen."

Für die Fans der Römerstrom Gladiators besteht also kein Grund zur Sorge. Die "Boys in Green" werden auch in der kommenden Saison in der zweithöchsten deutschen Spielklasse auf Korbjagd gehen.

Rasta Vechta wieder zurück – Neuanfang Phoenix Hagen

Als sportliche Aufsteiger verlassen Meister MBC und die Oettinger Rockets die 2. Basketball-Bundesliga in Richtung BBL. Aus der BBL kommt nach nur einer Saison im Oberhaus Rasta Vechta zurück in die ProA. Dazu mit dem insolvent gegangenen Phoenix Hagen noch ein Traditionsverein aus der 1. Bundesliga.

Aus der ProB rücken Meister Weissenhorn Youngstars und Vizemeister PS Karlsruhe nach oben.

Im Vergleich zu den Vorjahren wurden aufgrund der neu greifenden Standards für hauptamtliche Beschäftigungen mehr Auflagen und Bedingungen erteilt. Betroffene Bundesligisten haben bis zum 01. Juli 2017 den Nachweis zu erbringen, dass die Anforderungen des Lizenzstatuts sowie der Spiel- und Veranstaltungsordnung diesbezüglich eingehalten werden.

Folgende Clubs erhalten eine ProA Lizenz ohne Auflagen: Baunach Young Pikes, Crailsheim Merlins, Hamburg Towers, Hebeisen White Wings Hanau, Rasta Vechta, Weissenhorn Youngstars.

Folgende Clubs erhalten eine ProA Lizenz mit Auflagen oder unter Bedingungen: MLP Academics Heidelberg, Nürnberg Falcons BC, Phoenix Hagen, PS Karlsruhe Lions, RheinStars Köln, Römerstrom Gladiators Trier, Team Ehingen Urspring, Uni Baskets Paderborn, VfL Kirchheim Knights. (red/wir)

Foto: Die Arena in Grün und Weiß. Ein Bild, das es auch in der kommenden Saison geben wird. © Römerstrom GladiatorsTrier

Photos 26/04/2017

MANN FÜR ALLE FÄLLE

Stefan Kölbel verlässt Römerstrom Gladiators Trier

Dass der Kader des Basketball-Zweitligisten Römerstrom Gladiators eine Rundumerneuerung erfährt, steht seit einigen Tagen fest. Klar ist seit heute auch, dass es nicht bei gravierenden Veränderungen beim spielenden Personal bleiben wird. Denn heute hat Pressesprecher Stefan Kölbel seinen Abschied bekanntgegeben.

Von Willi Rausch

Für den, der sich nicht so intensiv mit den Gladiators beschäftigt, mag das eine Marginalie sein, wer das aber tut, der weiß, dass die Trierer Basketballer mehr verlieren, als nur einen hoch professionellen Pressesprecher.

Kölbel kam nach dem Neubeginn des Trierer Profibasketballs im Schlepptau von Manager Michael Lang im Juli 2015 an die Mosel. Lang hat sich bereits im letzten Jahr verabschiedet, ist jetzt nach offizieller Lesart nur noch in "beratender Funktion" tätig und nur noch sporadisch in Trier. Spätestens seither ist Kölbel auch das Gesicht der Gladiators – und im besten Sinn der "Mann für alle Fälle". Sein Tätigkeitsprofil umfasst weitaus mehr als die Pressearbeit. Kölbel organisierte auch den Spielbetrieb. Ein nicht unerheblicher Zeitaufwand. Außerdem war er auch der Ansprechpartner für Spieler, Trainer und Geschäftsführer Achim Schmitz – bei allen anstehenden Problemen.

Damit ist auch klar, dass der gebürtige Regensburger, der nach einer ersten Einarbeitungsphase seit Dezember 2015 offiziell das Amt des Pressesprechers ausübte, nicht so einfach zu ersetzen sein wird. Der 22-Jährige verlässt Trier, um an der Uni in Ansbach sein Journalismus-Studium im kommenden Jahr mit dem Bachelor abzuschließen. "Es fällt mir zwar schwer, zu gehen", sagt Kölbel, "aber ich muss dem Studium jetzt Vorrang einräumen. Meine Arbeit für die Gladiators lässt sich leider nicht mit dem Anspruch an einen guten Abschluss an der Uni kombinieren."

Cheftrainer Marco van den Berg bedauert Kölbels Rückzug: "Stefan gehen zu lassen, fällt uns schwer. Er war jeden Tag eine Bereicherung für unser Team." Das sieht auch Geschäftsführer Achim Schmitz so, der hinzufügt: "Ich war über seine Pläne bereits länger informiert. Dass er jetzt sein Studium beenden will, ist nachvollziehbar."

Mit dem Tag der Gewissheit, dass Kölbel geht, hat die Suche nach seinem Nachfolger begonnen. Einen adäquaten "Ersatz" zu finden, wird nicht einfach sein, das weiß auch Schmitz: "Stefan hat Maßstäbe gesetzt. Wir arbeiten daran, einen Nachfolger zu finden, der in seine Fußstapfen treten kann."

Abschied nach zwei Jahren. Pressesprecher Stefan Kölbel verlässt Triers Basketballer um sein Studium zu beenden. Foto © Römerstrom Gladiators Trier/Alexa Gams

Photos 25/04/2017

KARRIERESCHUB

Ex-Trierer Thomas Päch neuer ALBA-Coach

Kurz vor den Playoffs hat sich Basketball-Bundesligist ALBA Berlin von seinem Coach Ahmet Caki getrennt. Der achtfache deutsche Meister und neunfache Pokalsieger belegt in der Bundesliga derzeit nur den sechsten Platz und hat schon jetzt den Heimvorteil für die Playoffs verpasst.

Damit droht den Hauptstädtern im Viertelfinale Bayern München als Gegner. Schlechte Aussichten, zumal mit Dragan Milosavljevic einer ihrer besten Akteure bis zum Saisonende ausfallen wird.

Neben Caki musste auch Assistent Fatih Emre Gezer seinen Hut nehmen. Interimscoach bis zum Saisonende ist Thomas Päch, der von 2010 bis 2015 als Assistent von Henrik Rödl beim früheren Bundesligisten TBB Trier unter Vertrag war. Päch (34) hatte nach der Insolvenz das Angebot, als Assistenztrainer in seine Heimatstadt zu ALBA zu wechseln angenommen. (wir)

Foto: Thomas Päch in einer Auszeit während seiner Tätigkeit in Trier. © Helmut Thewalt

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