Copywriting Sabrina Stocker

Copywriting Sabrina Stocker

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17/04/2026

Wenn ich solche Sätze lese, bin ich sofort raus:

„Wir bieten innovative Lösungen…“
„Individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt…“
„Ihr starker Partner für…“
„Jetzt sparen…“

Sauber. Professionell.
Und komplett austauschbar.

(du kennst das doch, oder?)

Das sind genau diese Sätze, bei denen man kurz drüberliest…
und zwei Sekunden später schon wieder vergessen hat, was da eigentlich stand.

Und ganz ehrlich:
Das Problem ist nicht, dass sie falsch sind.

Das Problem ist, dass sie nichts auslösen.
Dass man sie tausendfach liest – und sie alle und doch niemanden wirklich ansprechen.



Mal ein Beispiel:

„Wir bieten innovative Lösungen im Bereich Buchhaltung.“

vs.

„Endlich eine Buchhaltung, die dir den Kopf frei macht – ohne Chaos und stundenlanges Suchen.“

Ufff… merkst du den Unterschied?

Der erste Satz informiert.
Der zweite fühlt sich nach etwas an.

Und ganz ehrlich:
Welcher Selbständige wünscht sich nicht genau das?



Und genau da passiert’s.

Nicht im Kopf.
Sondern im Gefühl.



Texte müssen nämlich nicht perfekt sein.
Sie müssen treffen. Genau da, wo es relevant ist.

Sie sollten ein Bild im Kopf auslösen.
Ein kleines „Ja, genau das!“
Oder zumindest ein kurzes Innehalten.

Alles andere ist einfach nur…
tja… Füllmaterial.



Jetzt mal ehrlich:

Welche Sätze kannst du nicht mehr hören? 😄

08/04/2026

Kleines Ironie-Update von meiner Couch:

Stimme? Komplett weg. Still wie eine leere Textdatei.

Dabei bin ich eigentlich jemand, der für klare Kommunikation steht – strukturiert, präzise, auf den Punkt.

Doch ausgerechnet heute, wo ich eigentlich einige Telefonate erledigen wollte, hat der Körper einfach auf stumm geschaltet – ohne Vorwarnung, ohne Rücksprache.

Und während ich hier mit meinem Tee sitze und auf meine Tastatur starre, frage ich mich: Wie viel von unserem Job hängt eigentlich an unserer Stimme?

Meetings. Telefonate. Alles plötzlich weg.
Was bleibt, ist schriftliche Kommunikation. E-Mails. Nachrichten. Texte. Und ich merke – das reicht erstaunlich weit, wenn man es richtig einsetzt.

Sogar an der Fleischtheke hab ich heute mein Plätzli per schriftlicher Bestellung bekommen. Mission accomplished. 🥩📝

Warst du auch schon mal stimmlos? Wie hast du dich durchgeschlagen? Erzähl mir deine Erfahrung gerne in den Kommentaren.

Ach ja – falls du Texte brauchst, die wirken, auch wenn ich sie dir gerade nicht vorlesen kann: Schreib mir gerne. Oder auch Mitleid nehm ich gerne an. 😅🤧✍️

29/03/2026

4 Kunden, mit denen ich nicht zusammenarbeiten würde.

Ja – auch wenn sie gut zahlen.

1. Kunden, hinter denen ich nicht stehen kann
Ich muss das Produkt oder die Dienstleistung nicht selbst kaufen wollen.
Aber ich muss den Sinn dahinter sehen – sonst kann und will ich es nicht überzeugend vermitteln.

Das ist übrigens mein oberstes Gebot:
Ich kann nur für Dinge schreiben, die ich als sinnvoll empfinde.

2. Die „Ich weiss es besser“- / „Das haben wir schon immer so gemacht“-Kunden
Fragen nach Hilfe – hören aber nicht zu und vertrauen dir nicht.
Am Ende wird alles zerredet, bis nichts mehr wirkt.
Keine Offenheit für neue Ansätze – aber andere Ergebnisse erwarten.
Das funktioniert nicht.
Und man liefert schlussendlich etwas ab, hinter dem man selbst nicht mehr stehen kann.

3. Die „Alle sind meine Zielgruppe“-Kunden
Ganz klar: Nein.
Wenn du alle ansprichst, erreichst du niemanden.
Jeder hat eine klare Favoriten-Zielgruppe – und genau die muss man verstehen, um sie zu treffen.
Da bin ich auch gerne bereit zu helfen diese zu finden.

4. Die „Hauptsache billig“-Kunden
Wollen Wirkung – sind aber nicht bereit, dafür zu investieren.
Ich arbeite nicht für halbe Lösungen.

Ich glaube: Gute Zusammenarbeit entsteht durch Klarheit, Vertrauen und ein gemeinsames Verständnis von Qualität.
Und ja – das bedeutet auch, Aufträge abzulehnen.

Mich würde interessieren:
Würdest du für jeden Kunden arbeiten, wenn er gut zahlt?
Oder hast du auch klare No-Gos?

Hast du schon mal jemanden abgelehnt, weil es einfach nicht gepasst hat?

25/03/2026

Du bietest Copywriting an? In Zeiten von KI?“

Diesen Satz höre ich ständig.
Und ehrlich: Ich kann ihn teils verstehen - wenn man sich nicht wirklich damit beschäftigt.

Texte aus KI-Tools sind schnell. Sauber. Grammatikalisch korrekt.
Und genau deshalb oft… komplett austauschbar.

Denn:
KI schreibt, was logisch klingt.
Copywriter schreiben, was Menschen fühlen.

Niemand kauft wegen perfekten Sätzen.
Menschen kaufen wegen Emotion, Klarheit und Vertrauen.

Und genau da liegt der Unterschied.

KI weiss nicht:
• wer deine Zielgruppe wirklich ist und wo sie innerlich zögert
• welche Worte wirklich triggern
• wann weniger mehr ist
• und wann ein einziger Satz alles entscheidet

KI ist ein Werkzeug - ein verdammt gutes sogar und ich nutze es selbst sehr gerne - Aber: nur als Hilfsmittel

Denn:
Menschen kaufen nicht, weil ein Text gut klingt.
Sie kaufen, weil sie sich verstanden fühlen.

Hier ein Beispiel:
Kürzlich fuhr ein Bus vor mir da stand drauf:

"Hallo Schönheit" Das Kosmetik- und Podologiegeschäft in ..."

Aus Neugier habe ich ChatGPT gefragt, wie er das als Copywriter nun umschreiben würde. Seine Antwort:

"Schönheit beginnt hier. Pflege, die wirkt. Besuche uns in ..."

Ganz ehrlich: Würde es dich das eher anziehen?

Wie hätte ich es formuliert?
"Zeit für einen Beautytag mit deiner besten Freundin.
Dein Spiegel wird Augen machen."

Plötzlich entsteht ein Bild im Kopf. Emotion. Lust.
Und genau das bringt Menschen in Bewegung.

Hand aufs Herz:
Wer hat gerade Lust auf einen Beautytag bekommen? Vielleicht war das Lesen dieses Posts ja kein Zufall :-) Markier gerne deine beste Freundin und verabredet euch hier.

Oder - wenn du auf dein Business auch einen solch wirkungsvollen Text möchtest kontaktiere mich gerne für eine kleine Kostprobe.

20/03/2026

Ich bin ein grün-blauer Mensch und du?

Nein, keine Angst, ich bin nicht gegen einen Laternenpfahl gelaufen. 😅 Ich meine mit den Farben keine Hämatome, sondern ich spreche vom DISG-Modell oder auch Farbenlehre der Persönlichkeit genannt.

Jeder von uns hat eine andere Persönlichkeit – und das ist auch gut so. Stell dir vor, wie langweilig es wäre, wenn jeder Mensch freiheitsliebend oder total strukturiert wäre.

Für Unternehmen ist es enorm wichtig, sich in den idealen Wunschkunden hineinzuversetzen – und da hilft es enorm, diese in Kategorien einteilen zu können. Im oben genannten Modell gibt es 4 solcher Kategorien:

• Gelb: freiheitsliebend, abenteuerlustig, liebt Freude und Inspiration
• Rot: zielstrebig, statusorientiert, will Gewinn und gehört werden
• Blau: kritisch, analytisch, braucht Fakten und Nachvollziehbarkeit
• Grün: teamorientiert, harmoniebedacht, Entscheidungen über Gefühl und Mehrwert für andere

Auch wenn du nicht 100 % in eine Farbe passt – meist gibt es eine dominante Tendenz.
Analysiere dich selbst und deinen typischen Kunden: Wenn du einem Gelben nur mit Zahlen kommst, statt zu zeigen, wie viel Freude dein Angebot macht, verliert er schnell das Interesse.

Falls du bei dir selbst oder bei der Zuordnung deines Kunden-Avatars Hilfe brauchst, melde dich gerne – mit dieser Lehre kann man echt vieles bewirken, sogar auf hormoneller Ebene. Worte können Hormone ansteuern.

Schreibe gerne in die Kommentare, wo du dich zuordnen würdest. 👇

The Wall Street Journal: A Tale of Two Young Men 14/03/2026

Kennst du den berühmtesten Werbebrief der Geschichte?

Er brachte rund 2 Milliarden Dollar Umsatz ein, war rund 28 Jahre im Umlauf und wurde 1975 zum ersten Mal per Post verschickt. Geschrieben wurde er von Martin Conroy für ein Abo des The Wall Street Journal.

Der Brief begann mit einer einfachen Geschichte – aber mit einer, in der sich viele wiedererkennen konnten.

Es ging um zwei junge Männer, die ihren Abschluss am selben College gemacht hatten.
Sie waren sich sehr ähnlich:

Beide waren durchschnittliche Studenten.
Beide hatten ähnliche Träume.
Und beide arbeiteten später sogar in derselben Firma.

Doch nach einigen Jahren kam der Twist:
Einer wurde Manager.
Der andere blieb sein Angestellter.

Dann stellte der Brief die entscheidende Frage:

Warum?

Die Antwort:
Der erfolgreichere Mann hatte die Gewohnheit entwickelt, jeden Tag das Wall Street Journal zu lesen.
Dadurch verstand er Wirtschaft, Märkte und Chancen besser als der andere.

Am Ende folgte die logische Schlussfolgerung:
Wenn du beruflich weiterkommen willst, solltest du ebenfalls das Wall Street Journal lesen.

Warum funktionierte dieser Brief so gut?

• Viele Leser erkennen sich in der Geschichte wieder. Menschen vergleichen sich ständig mit anderen – besonders beim Thema Erfolg.
• Der Text weckt Neugier. Man will unbedingt wissen, warum der eine erfolgreich wird und der andere nicht. Dadurch wird der Brief bis zum Ende gelesen. Erst dann erscheint das Angebot – nachdem man schon vollständig in die Geschichte eingetaucht ist.
Der Kauf wirkt dadurch nicht mehr wie Werbung, sondern wie die logische Konsequenz der Geschichte.

Mich hat diese Geschichte aber auch an etwas anderes erinnert:
Wie stark wir dazu neigen, Erfolg nur über Karriere und Status zu definieren.

Vielleicht hat der Manager mehr Geld verdient.
Aber vielleicht hatte der andere mehr Zeit für seine Familie, eine glücklichere Ehe oder ein ruhigeres Leben.

Über solche Aspekte machen wir uns in solchen Momenten selten Gedanken. Wir sehen nur das, was präsentiert wird: Erfolg.

Vielleicht müssen wir lernen, wenn wir vergleichen, auch die ganze Geschichte zu vergleichen – und nicht nur das, was auf den ersten Blick sichtbar ist.

Wie denkt ihr darüber?

Und was mich noch interessieren würde:
Hättet ihr das Wall Street Journal bestellt?

Hier noch der Link zum Originalbrief:

The Wall Street Journal: A Tale of Two Young Men Discover the inspiring story featured in The Wall Street Journal about two young men achieving success against all odds. Explore more captivating marketing and copywriting examples in our Swipe File Archive. Wall street journal font

12/03/2026

Als ich heute früh durch den Supermarkt schlenderte, ist mir etwas aufgefallen.

In fast jedem zweiten Regal steht ein Produkt mit der Aufschrift «Neue Rezeptur».
Warum wirken diese zwei Worte eigentlich sofort überzeugend und laden uns zum Kaufen ein? Warum vertrauen wir dem Wort «Neu» so blind?

Weil unser Gehirn «neu» automatisch mit «besser» verbindet. Wir hinterfragen selten, ob die neue Rezeptur vielleicht nur dem Produzenten nützt, etwa durch billigere Zutaten.
Vielleicht spricht es auch unsere Neugier an. «Was ist neu? Was ist besser? Ich muss es testen.»

Ebenfalls wird unser Beziehungsbedürfnis unbewusst angesprochen, wer möchte den schon der letzte sein, der bei der neuen Rezeptur nicht mitsprechen kann.

Zwei kleine Worte, die so viel in unserem Unterbewusstsein auslösen. Genau solche kleinen psychologischen Trigger machen Texte stark.

Nun fragst du dich vielleicht mit welchen Worten man das Unterbewusstsein deiner Kunden erreichen kann. Dann kontaktier mich gerne für eine kostenlose Idee dafür.

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