Sharks
11/07/2017
RK-Allstars aka „Sharks“ haben das 7eck in Arosa gewonnen! Wie alle Jahre wieder sind wir letzten Freitag, den 7. August 2017 zum Outdoor Unihockeyturnier 7eck in Arosa aufgebrochen. Wir freuten uns darauf, wiedermal an unseren Lieblingshobbys (nonchalant Unihockey spielen, mit geöffneter Schatulle in den Ausgang gehen, im Ausgehlokal cool in der Ecke stehen, mit Hockeylegende Guido Lindemann smalltalken, die Augenringe mit abgedunkelten Brillengläsern verbergen, etc.) frönen zu können. Fazit: Wir konnten unseren Vorlieben nachgehen und zum Schluss sogar mit einem nie dagewesenen Erfolg unserer Plausch-Unihockey-Karriere ins Flachland zurückkehren. Hier ein kurzer Erlebnisbericht.
Der Start in das Unihockeyweekend startete für eine der drei Fahrgemeinschaften denkbar schlecht. Die Securitrans bestrafte im Kurzparking unseren Fahrer (Herr S.K.) für sein kurzes Fernbleiben vom Auto mit einer Parkbusse von vierzig Franken. Trotz diplomatischer, freundlicher Verhandlungstaktik und grossem Fingerspitzengefühl zogen die offensichtlich stark verunsicherten Uniformierten ihren Entscheid nicht mehr zurück. Leicht angesäuert fuhren wir los (passendes Sprichwort hierfür: „Essig“). Doch die schlechte Stimmung verflog aufgrund guter Musik, guten Gesprächen und rasanter Fahrt ins malerische Bergland hinauf wie im Wind.
In Arosa angekommen bezogen wir als erstes die Hotelzimmer. Uns wurde ein 7ner Zimmer zugeteilt. Das Zimmer befand sich im Keller des Hotels – worauf wir ihm den Namen „Ski-Raum“ gaben. Witzig. Zwei VIPs unseres Teams, welche hier namentlich nicht aufgeführt werden dürfen, gönnten sich den „Private Double/Twin Room“ (mit Save; ohne Minibar; ohne Flatscreen – aber trotzdem cool). Gestärkt vom Vier-Gang-Dinner, welches uns vom Hotel irrtümlicherweise mitofferiert wurde, starteten wir zum ersten Programmpunkt: Ausgang.
Aus gesicherten Quellen erfuhren wir, dass es in Arosa eine Bar gibt, in der die Legende Guido Lindemann anzutreffen ist. Sehr cool – nicht?! Die Bar heisst im übrigen „Lindemann’s Overtime-Bar“. So gingen wir ohne zu zögern dort hin und wurden nicht enttäuscht. Im Gegenteil: Wir tauschten uns mit dem ehemaligen Top-Crack der Hockeyszene aus: Wir: „Säli“ – Er: „Zäme“. Dann offerierte er eine Runde Schnaps und wir gingen kurz darauf weiter. So weit, dass es am kommenden Morgen bereits dämmerte und die Vögel zwitscherten bis alle wieder zurück im Hotel waren. Die Kraftreserven reichten jedoch nicht allen um bis ins Bett – geschweige denn ins Zimmer zu gelangen. Zwei Spieler nächtigten irgendwo zwischen dem Haupteingang des Hotels und ihrem Bett.
Sie als Leser/in dieses Berichts mögen nun denken, dass es unvernünftig, ja sogar grob fahrlässig gewesen ist, in dieser Verfassung in den 1. Spieltag des Turniers zu starten. Zur Beruhigung der Gemüter kann an dieser Stelle angefügt werden, dass unser erstes Spiel erst um 16.50 Uhr stattfand. So waren die Eskapaden, wenn vielleicht nicht in dieser Intensität, eingeplant. Klammer auf: Wie auch die Intensität der Gewalt an den G20-Demos in Hamburg, welche am selben Wochenende stattfanden, von den Einsatzkräften nicht wie gewünscht eingeschätzt werden konnte. Klammer zu. Unsere Planung der Programmpunkte am 7eck (langer Ausgang 1. Abend – langer Schlaf – Spielteil – normaler Ausgang 2. Abend – kurzer Schlaf - Spielteil) sollte sich aber am Ende des Wochenendes als taktische Meisterleistung herausstellen.
Nach einer genügend langen Regenerationszeit startete unser Team mit dem furchteinflössenden und langjährigen Namen „Sharks“ am späten Samstagnachmittag ins Turnier. Das diesjährige Kader war gespickt mit hochtalentierten, als auch weniger talentiert- jedoch hochmotivierten Unihockey-Cracks. Auf alle Fälle eine gute Mischung unterschiedlicher Spielertypen. Unter anderem befanden sich Namen wie Luca Graf, Sven Körner, Lukas Hählen auf der Teamliste. Alles Spieler aus früheren und aktuellen RK-Spielzeiten. Man munkelte es sei das Allstarteam des RK (ohne hier jemanden aussen vor zu lassen). Mit tiefen und dunklen Augenringen schauten einige kurz vor Spielbeginn noch ziemlich frisch aus der Wäsche. So stand die Sonne trotz fortgeschrittener Anspielzeit noch ziemlich hoch am Himmel. Dank dem Lied „One on One“ von Tujamo (eingängiges Musikstück par exellence) in den Ohren und aufgesetzten Sonnenbrillen konnte die Restmüdigkeit kaschiert werden. 1. Spiel knapper Sieg. 2. Spiel knapper Sieg. Dann gab’s Nachtessen. Nochmals einen Viergänger im Hotel. Spätestens beim Hauptgang ging es 2-3 Jungs ziemlich übel und einer rannte mit angespannten Schliessmuskeln Richtung Hotelzimmer. Der Genuss hielt sich auch 12 Stunden nach dem letzten Schluck Alkohol in Grenzen. Jedoch war das Zuführen einer fettärmeren und ausgewogenen Mahlzeit von Nöten.
Das dritte Spiel nach dem Nachtessen wurde aufgrund rot eingefärbter Gewitterzellen auf dem Wetter-App abgesagt. Die spielfreie Zeit verbrachten wir mit „One on One“ im Repeat und dem Wimbledon-Livestream auf den Handys im Hotelzimmer. Am Abend zogen wir nochmals um die Häuser und gingen in 1-2 Bars. Jedoch war dieser Abend „etwas“ ereignisarmer. Erwähnenswert ist an dieser Stelle einzig der zweimeterhohe „Güggu“ aus Kunststoff, welcher von Heimkehrenden in die Lobby des Hotels gefugt wurde. Später sichtete man ihn auf dem Kunstrasenfeld des 7eck. Die Turnierorganisatoren teilten mit, dass sie ihn beiseite stellen mussten um allfällige Nachahmer/innen zu verhindern.
Der zweite Turniertag begann mit den restlichen Gruppenspielen. Beide konnten wir nochmals für uns entscheiden und qualifizierten uns für die Finalspiele. Im 32el-Final starteten wir wie auch in den vorherigen Partien sehr zögerlich und gingen mit 0-3 ins Hintertreffen. Dies war unter anderem unserem nonchalanten Auftritt zu verschulden. Die Nonchalance einiger Spieler hatte jedoch den Vorteil, dass bis zum Schluss keine Verkrampfung im Offensivspiel aufkam und das Spiel mit aller Ruhe noch gedreht werden konnte. Diese Taktik wurde in der Folge ohne grosse Anpassungen weitergeführt. 8el-Final: Check. 4el-Final: Check. Halbfinal: Check - wobei an dieser Stelle zu erwähnen ist, dass im Entscheidenden Penalty des Penaltyschiessens Luca Graf mit einem sensationellen Lob den Torwart im Fallen (so à la Superman) übertölpelte. Sensationell war dann auch sein Blick zur gegnerischen Auswechselbank - welcher von Arroganz und Hochmütigkeit nicht zu übertreffen war. Im letzten Spiel griffen wir – obwohl wir nochmals ins Hintertreffen gerieten – mit einer sagenhaft abgeklärten Leistung nach den Sternen des Plauschunihockey-Himmels.
Wir danken den bis zum Schluss gebliebenen und kurzfristig eingesprungenen Coaches Gasser/Gasser. Waren sie doch gottenfroh, ihre Ausnüchterungszeit mit spannenden Unihockeyspielen überbrücken zu können. Mit einem breiten grinsen und einem wohligen Gefühl konnten wir die kurvenreiche Fahrt nach Hause antreten. Nun gehören wir sozusagen zu den „Top-Cracks“ der Unihockeyszene. Mucho geilo.
Ich hoffe, dass ihr diesen nicht immer ganz ernst zu nehmenden Erlebnisbericht mitfühlen konntet.
Pino
22/05/2017
16/11/2016
An alle Unihockey-Freunde. Packe die letzte Möglichkeit und melde bis am 30. November 2016 dein Team für das Turnier an.
Events - Rabbit Cup 2016 The event titled Rabbit Cup 2016 starts on 29.12.2016!
01/11/2014
An alle Unihockey-begeisterte Damen & Herren
Am 27.12.2014 bis 29.12.2014 findet der alljährliche Rabbit Cup statt.
Ein Unihockeyturnier für Jung und Alt.
Falls ihr noch nicht angemeldet seid, könnt ihr das noch unter: http://cms.guerbetalrk.ch/index.php/verein/events/details/84-rabbit-cup erledigen. Anmeldeschluss: 30 November 2014
p.s. Wir werden dort sein!
Events - Rabbit Cup The event titled Rabbit Cup starts on 27.12.2014!
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