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• Coaching und Supervision
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• Personal- und Organisationsentwicklung
• Seminare und Vorträge

Wir unterstützen Sie dabei,
Ihren eigenen Weg zu finden. Unser BeraterInnen-Netzwerk:
• Mag.a Evelyne Mayr
• Mag.a Renate Rechner
• Werner Unterfurtner, MSc
• Szilárd M.

05/11/2024

Step des Monats November / Fünf Schritte zum Problemlösen

Probleme zu bagatellisieren, vor sich herzuschieben oder zu verdrängen, schafft ein hohes Maß an Stress. Daher sollte das Problem zuerst identifiziert werden, bevor man eine angemessene Lösung dafür finden kann. Nachfolgend daher als Anregung fünf Schritte zum Lösen von Problemen:

1. Problem formulieren:
Formulieren Sie das Problem mit ihren eigenen Worten. Versuchen Sie dabei, sich so kurz wie möglich zu fassen, um das, worum es geht, präzise auf den Punkt zu bringen. Widerstehen Sie der Neigung, sich aus Angst vor dem Problem in blinden Aktionismus zu stürzen, ohne sich darüber klar zu sein, worin das Problem eigentlich besteht.

2. Problem analysieren:
Weit wann besteht das Problem? Womit hat es begonnen?

3. Lösungen ausarbeiten:
Machen Sie ein wildes, kreatives Brainstorming, zu dem Sie – wenn es passt – die beste Freundin oder den Freund hinzubitten. Schreiben Sie alle Lösungsansätze auf, auch wenn sie zunächst verrückt klingen. Manchmal braucht man Chaos, um daraus eine folgerichtige Logik entwickeln zu können.

4. Maßnahmen einleiten:
Nun schlägt die Stunde der Wahrheit, denn das Einleiten von Maßnahmen erfordert manchmal, Schwerpunkte zu setzen und Entscheidungen zu treffen. Dennoch: Erfolg buchstabiert man: T-U-N.

5. Erfolg nachprüfen:
Sie wissen es ja schon: Unser Hirn sehnt sich nach Belohnung. Es erhöht Ihr Selbstbewusstsein, Ihr Gefühl von Selbstwirksamkeit und es senkt Ihren Stress, wenn Sie bewusst wahrnehmen, dass Sie ein Problem erfolgreich bewältigt haben. Wenn Sie gut waren, dann klopfen Sie sich ruhig hin und wieder ordentlich auf die Schulter.

Sollte die Strategie nicht zum Erfolg geführt haben, dann beginnen Sie unverdrossen wieder bei Punkt 1.

Mehr Informationen und Angebote für Individualtrainings/-beratungen/Coachings finden Sie auf unserer Homepage www.steps4you.at.
Foto: © unsplash / Quelle (auszugsweise): Handbuch Stressbewältigung

02/08/2024

Step des Monats August / Erholung im Urlaub: Wie schaffen wir das?

Damit wir uns IM Urlaub optimal erholen können, sollten wir im Vorfeld schon wissen, WOVON wir uns erholen wollen. Welche Urlaubsart, welcher Urlaubsort sind heuer für uns die richtigen? Diese Entscheidung hängt von den jeweiligen Erholungsbedürfnissen ab. Lassen Sie sich also nicht von anderen zu etwas überreden, das nicht mit Ihren Wünschen entspricht. Es geht schließlich um IHREN Urlaub!

• Erwartungen klären
Wenn mehrere Menschen gemeinsam in die Ferien fahren, sind Konflikte oft vorprogrammiert. Deshalb ist es unbedingt schon vor dem Urlaub notwendig, mit seinen Mitreisenden abzuklären, was jeder machen möchte. Erst dann macht es Sinn, gemeinsam nach der idealen Urlaubsform und dem Urlaubsort zu suchen, an dem dann möglichst viele der unterschiedlichen Wünsche unter einen gemeinsamen Hut gebracht werden können.

• Langsam auf Erholung umschalten
Körper und Seele brauchen auch im Urlaub Zeit um abzuschalten, körperliche und psychische Anspannungen lassen sich nicht per Knopfdruck lösen. Beenden Sie ganz bewusst Ihre Arbeit, räumen Sie Ihren Arbeitsplatz auf und bereiten Sie diesen für die Wiederaufnahme der Arbeit nach dem Urlaub vor. Hetzen Sie nicht noch bis kurz vor der Abreise von einem Termin zu nächsten. Sonst geht der Alltagsstress direkt in einen Urlaubsstress über. Und vor allem: Starten Sie möglichst ohne Hektik in den Urlaub, legen Sie idealerweise dazwischen mindestens einen „Tag des Abschaltens“ ein.

• Arbeit ausblenden
Auch wenn es zu Beginn vielleicht schwerfällt: Halten Sie sich fern von allem, was an Ihre tägliche Arbeit erinnert. Schalten Sie Ihr Handy aus! Damit schalten Sie zugleich einen der häufigsten Streitfaktoren mit Mitreisenden aus. Und wenn es nicht anders geht: Vereinbaren Sie mit Ihrem Unternehmen oder Geschäftspartnern bestimmte Uhrzeiten, zu denen Sie erreichbar sind. Meist reicht es aber auch völlig, einmal täglich die Mailbox abzurufen.

•Zurückkommen und aufwärmen!
Beschließen Sie Ihren Urlaub mit einem freien Tag zu Hause, damit Ihr Organismus Zeit bekommt, sich erneut umzustellen. Packen Sie in Ruhe aus und stimmen Sie sich auf die neue Arbeitswoche ein. Wenn Sie dann freudige Spannung, vielleicht sogar Lust auf das Kommende in sich spüren, dann sind Sie wirklich erholt.

• Lassen Sie den Urlaub nachwirken
Der Alltag hat Sie wieder? Schauen Sie spätestens ein oder zwei Wochen nach Ihrer Rückkehr Ihre Urlaubsfotos an. In welchen Situationen waren Sie besonders glücklich, auf welchen Fotos lachen Sie? Sie sichern sich damit die im Urlaub gewonnene Energie bzw. Erholung für den Alltag.

Mehr Informationen und Angebote für Individualtrainings/-beratungen/Coachings finden Sie auf unserer Homepage www.steps4you.at.
Foto: unsplash / Quelle: (auszugsweise) Kaluza, Stressbewältigung

01/03/2024

Step des Monats März / Das gehört sich (nicht)

Der Hörsinn ist ein Sinn, der niemals schläft. Tag und Nacht ist unser Ohr bereit, akustische Signale zu empfangen und zu verarbeiten. Für unsere Vorfahren war es überlebenswichtig Gefahren zu hören. Heute werden wir auf vielfache Art und Weise beschallt bspw. durch Straßenlärm, Baustellen, Rasenmäher, Handygespräche von anderen Personen, Musik in Geschäften usw. Andererseits flüchten wir in eine Geräuschkulisse, um der Stille zu entfliehen.

Negativ bewerteter Schall wird als Lärm erlebt. Zu viel Lärm kann nicht nur das Gehör schädigen, sondern wirkt auf den ganzen Menschen ein. Ein hoher Geräuschpegel macht Erholungspausen, Unterhaltungen oder konzentriertes Tun schwierig. Es bedarf einer erhöhten Anstrengung, welche in Unaufmerksamkeit oder Erschöpfung, manchmal auch in Aggression endet.

In einer Arbeitsumgebung sind unerwünschte Geräusche wie persönliche Gespräche, Lärm von Bürogeräten oder Maschinen oft für psychische Belastungen, Ablenkungen und geminderter Produktivität verantwortlich. In Mehrpersonenbüros ist der von der Kollegenschaft ausgehende Lärm die größte Störung. Studien zeigen, dass Hintergrundgespräche, die verständlich geführt werden, die kognitive Leistung einer Person behindern.

Bei der Gestaltung von Arbeitsräumen ist es sinnvoll, auf akustische Bedingungen mithilfe der Parameter Nachhallzeit und Schallübertragung wert zu legen. Akustische Zonen, die entsprechend ihrem Nutzungsziel optimiert sind z. B. durch spezielle Schallabtrennung der Verkehrswege, eigene Räume für Kommunikation etc. sorgen für Ruhe.

Neben den architektonischen Gestaltungen bedarf es auch dem angemessenen Verhalten jedes Einzelnen. Akustische Rücksichtnahme auf andere gehört sich auf jeden Fall – und das nicht nur in der Arbeitswelt!

Mehr Informationen und Angebote für Individualtrainings/-beratungen/Coachings finden Sie auf unserer Homepage www.steps4you.at.
Quelle: © Maga. Renate Rechner / Foto: © YuliiaKa auf Freepik

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