Competence4you

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Mediatorin, Psychol.Lebens,-Sozialberaterin, Unterstützung für Familien, Kinder, Jugend bei familiären, schulischen Problemen,
Obsorgestreitigkeiten, Coaching, Aufstellung am Systembrett, Familienberatung, Scheidungsberatung §95, Elternbildung

02/06/2026

Einer der schönsten Momente in meiner Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist jener Augenblick, in dem sich etwas verändert.
Wenn ein junger Mensch plötzlich erkennt:

„Mit mir stimmt ja gar nichts nicht.“

Wenn aus Selbstzweifeln langsam Selbstvertrauen wird.
Wenn jemand aufhört, sich nur über seine Schwächen zu definieren, und beginnt, die eigenen Stärken wahrzunehmen.

Leider erlebe ich davor aber oft etwas anderes:
Kinder und Jugendliche, die überzeugt sind, nicht gut genug zu sein. Die sich mit anderen vergleichen. Die glauben, sie seien weniger intelligent, weniger begabt oder weniger wertvoll, weil sie in manchen Bereichen Schwierigkeiten haben.

Da fällt mir immer wieder dieses Zitat ein:

„Jeder ist ein Genie. Aber wenn du einen Fisch danach bewertest, ob er auf einen Baum klettern kann, wird er sein ganzes Leben glauben, er wäre dumm.“

Wie viele Kinder und Jugendliche wachsen mit dem Gefühl auf, nicht zu genügen, obwohl sie in Wahrheit ganz besondere Fähigkeiten in sich tragen?

Nicht jeder lernt gleich.
Nicht jeder entwickelt sich im selben Tempo.
Nicht jeder zeigt seine Stärken auf dieselbe Art.

Und genau das ist in Ordnung.

Ich bin überzeugt, dass es nicht unsere Aufgabe ist, junge Menschen in vorgefertigte Schubladen zu pressen.
Unsere Aufgabe ist es, ihnen dabei zu helfen, ihre eigenen Stärken zu entdecken, an sich zu glauben und ihren ganz persönlichen Weg zu finden.

Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, Bezugspersonen und alle, die Kinder und Jugendliche begleiten, können dabei einen entscheidenden Unterschied machen.
Denn Worte prägen. Erfahrungen prägen. Beziehungen prägen.
Und manchmal reicht ein einziger Mensch, der an einen Jugendlichen glaubt, damit dieser beginnt, wieder an sich selbst zu glauben.

Genau dafür schlägt mein Herz.

22/05/2026

Manchmal fragen mich Menschen, warum ich meinen Beruf so liebe.

Die Antwort ist einfach:
Weil ich ihn nicht „spiele“.
Ich lebe ihn.

Seit über 25 Jahren begleite ich Menschen als Beraterin, Coach und Mediatorin – und das Schönste daran ist für mich, wenn Menschen wieder anfangen, an sich selbst zu glauben.

Ich glaube zutiefst daran, dass wir alle die Kraft in uns tragen, wieder aufzustehen.
Auch nach schwierigen Zeiten.
Auch nach Enttäuschungen.
Auch nach Niederlagen.

Denn das Leben besteht nicht nur aus Sonnenschein.
Auch ich kenne Herausforderungen, Zweifel, Umwege und Zeiten, in denen nicht alles leicht war.
Aber genau daraus ist Wachstum entstanden.
Genau daraus ist Vertrauen entstanden.
Dieses tiefe Urvertrauen, dass nach jedem Regen auch wieder die Sonne scheint.

Authentizität ist für mich nicht nur ein Wort.
Es ist meine Haltung.
Ich kann Menschen nur ehrlich begleiten, weil ich vieles selbst erlebt, reflektiert und durchlebt habe.

Ich glaube daran, dass Glück nicht nur aus Perfektion entsteht.
Nicht nur aus Erfolg, Besitz oder einem perfekten Leben.
Sondern aus Dankbarkeit.
Aus Achtsamkeit.
Aus dem bewussten Blick auf das, was wirklich zählt.

Wer bin ich?
Was tut mir gut?
Was macht mich glücklich?
Wie gehe ich mit Herausforderungen um?
Und wie schaffe ich es, immer wieder positiv nach vorne zu schauen?

Genau diese Fragen bewegen mich – und genau dabei begleite ich Menschen mit ganzem Herzen.

Denn jeder Mensch trägt bereits so viel in sich.
Manchmal braucht es nur jemanden, der daran erinnert.

13/05/2026

Workshops sind für mich dann gelungen, wenn Menschen sich gesehen fühlen, offen mitdenken und etwas für ihren Alltag mitnehmen können.

Umso mehr freue ich mich über ehrliches Feedback wie dieses.
Besonders wertvoll ist für mich, wenn die Teilnehmerinnen Praxisnähe, Austausch und Verständlichkeit hervorheben.

Genau darum geht es mir bei meiner Arbeit.
Weiterbildung mit Herz, Klarheit und echter Umsetzbarkeit.

Danke an alle, die sich eingebracht, mitdiskutiert und ihre Gedanken geteilt haben. 🙏

🌿 Lernen darf inspirieren.
🌿 Entwicklung darf menschlich sein.
🌿 Kompetenz entsteht dort, wo Wissen und Erfahrung zusammenkommen.

12/05/2026

💔Familien eskalieren oft nicht wegen „großer Probleme“, sondern wegen vieler kleiner unerfüllter Bedürfnisse, die niemand mehr wahrnimmt.

Ein Wochenende.
Fünf Menschen.
Und eigentlich wollte jeder nur gesehen werden.

Ein Kind wollte voller Stolz von seinem Erlebnis erzählen.
Ein anderes hätte sich gewünscht, selbst einmal dranzukommen.
Der Kleine wollte Aufmerksamkeit nach seinem Geburtstag.
Die Mama wollte am Muttertag Wertschätzung und Familie spüren.
Der Papa wollte einfach Zeit mit seinem Sohn genießen und sich als guter Vater fühlen.

Keiner davon hatte „falsche“ Gefühle.
Und trotzdem ist alles eskaliert.

Warum?
Weil irgendwann nicht mehr zugehört wird.
Weil jeder nur noch in seiner eigenen Verletzung steckt.
Weil alte Themen plötzlich mitten im Alltag mit am Tisch sitzen.

In einer Mediation wurde wieder einmal deutlich, wie sehr alte unverarbeitete Emotionen aktuelle Konflikte beeinflussen können. Oft geht es gar nicht um den eigentlichen Anlass. Hinter Streit, Vorwürfen oder Rückzug stecken nämlich häufig viel tiefere Gefühle:

💔Nicht gesehen werden.
💔Zu kurz kommen.
💔Nicht wichtig sein.
💔Etwas verpasst haben.
💔Nicht genug gewesen sein.

Und genau diese Gefühle tragen viele Menschen jahrelang mit sich herum.

Besonders berührend war der Moment, als ein Vater plötzlich erkannt hat, wie sehr ihn Erlebnisse von vor vielen Jahren bis heute beschäftigen. Wie viel Schmerz noch da ist, weil er damals gearbeitet und funktioniert hat, während andere wertvolle Zeit mit seinen Kindern erleben durften.

Solche Erkenntnisse verändern etwas.
Denn erst wenn Gefühle ausgesprochen werden dürfen, verlieren sie langsam ihre Macht.

Was mich in meiner Arbeit immer wieder bewegt:
Kinder tragen Spannungen oft viel stärker mit, als Erwachsene glauben. Sie hören mit, sie spüren alles und sie geraten in Loyalitätskonflikte. Außerdem übernehmen sie häufig Emotionen, die eigentlich gar nicht ihre sind.

Deshalb braucht es nicht perfekte Eltern.
Aber Eltern, die bereit sind hinzuschauen.
Die wieder lernen zuzuhören und die sich nicht als Gegner sehen, sondern als Team.

Und manchmal beginnt Veränderung im ganz Kleinen….
Bei einem ehrlichen Gespräch, im echtem Zuhören, oder bei der Erkenntnis, dass hinter Wut oft einfach nur Verletzung steckt.

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