FFPride2

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25/06/2023

Wir haben bis zum Schluss gekämpft, aber es ist uns leider nicht gelungen unter den gegebenen Umständen zu einer Lösung zu kommen. Wir haben daher am 21.06.2023 einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens beim Handelsgericht Wien eingebracht. Das Gericht wird über die weiteren Schritte entscheiden und ggf. eine Masseverwalter*in bestellen. Diese prüft die weiteren Schritte, eine Unternehmensfortführung scheint aber unmöglich. Ob und in welcher Höhe Gläubiger*innen entschädigt werden, können wir zum aktuellen Zeitpunkt nicht sagen. Die Daten aller Vorbestellungen (Pre-Orders) wurden dem Gericht als Teil der Gläubiger*innen-Liste übergeben.

Mehr dazu auf: ffpride2.com

Danke an alle, die an uns geglaubt haben!

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We fought until the end, but unfortunately we did not succeed in finding a solution under the given circumstances. Therefore, we have filed an application for the opening of insolvency proceedings at the Commercial Court of Vienna on June 21st, 2023. The court will decide on the further steps and, if necessary, appoint a liquidator. The liquidator will examine the further steps, but a continuation of the company seems impossible. At the moment we cannot say whether and how much creditors will be compensated. The data of all pre-orders were handed over to the court as part of the list of creditors.

Full statement: ffpride2.com

Thanks to all who believed in us!

Photos from FFPride2's post 20/07/2021

Die Zeiten Gendern sind

Die Entscheidung eines großen Deutschen Luftfahrtunternehmens auf eine geschlechtsneutrale Ansprache der Passagiere zu wechseln, hat der Boulevard genutzt, um das Sommer-Loch mit dem Thema „Gendern“ zu füllen. Randthema ist es aber jedenfalls keins, im Gegenteil es wird sehr emotional und oft völlig frei von Fakten argumentiert. Wäre das anders, wäre das Transexuellengesetzt beispielsweise schon längst reformiert, die strukturelle Transfeindlichkeit ist hingegen tief verwurzelt. Bei einem gewaltsamen Übergriff in der Frankfurter Fußgängerzone Zeil im vergangen Jahr, war lange Zeit nicht klar, dass es sich hierbei um einen q***r feindlichen Angriff handelte. Als es klar war, hielt sich die Solidarität aus der Gesellschaft sehr stark in Grenzen.

Auch der rassistische Anschlag in Hanau zeigt, wie rau die Stimmung für Minderheiten ist. Als q***re Person muss eins sich nach wie vor sehr genau überlegen wo und in welchem Outfit eins unterwegs ist, ob mensch Händchen hält oder nicht. Rassismus ist allgegenwärtig bis zu extremen auswüchsen wie in London, wo Menschenrechtsorganisationen PoC-Personen dazu aufgerufen haben, ihre Wohnungen nicht zu verlassen, weil ihre Sicherheit aktuell nicht gewährleistet werden kann. Ein Angriff auf eine Minderheit, egal ob er homophob, transphob, rassistisch, abelism oder ähnliches ist, ist immer ein Angriff gegen alle Minderheiten, gegen uns alle. Wir stehen zusammen – We are Family.

Die Zeit der Populisten und Wissenschaftsverweigerer ist abgelaufen. Die Klimakatastrophe lässt sich nicht mit alternativen Fakten beschwichtigen und auch Zivilgesellschaft wird ihren Kampf für Menschenrecht und gegen Diskriminierung und Ausgrenzung unermüdlich weiterführen. Über 8.000 Menschen waren an diesem Samstag beim , die Gedenkminute und die schwarzen Ballons am Himmel für die an AIDS Verstorbenen waren sehr emotional. Auch die Stadtpolitk war vor Ort und hat vieles versprochen.

Wir bleiben Sichtbar, unermüdlich im Einsatz und stehen zusammen
We are Family

Photos from FFPride2's post 10/07/2021

CSD in München

Unsere Masken waren beim dabei und wir freuen uns über das starke Zeichen der Münchner heute, aber auch beim Spiel und auch sonst das ganze Jahr. Die Bahn hat sich ebenfalls solidarisch erklärt und ihren Regenbogen ICE von Berlin nach München geschickt, intoleranten Menschen müssen laut DB aber zu Fuß gehen! Die UEFA hingegen ist der Meinung, sie könne Regenbogen-Gatekeeping betreiben. Die Gerüchte, dass sie den Leuten die Regenbogenfahnen wegnimmt, haben sich zwar nicht in München, aber in Baku bewahrheitet. In Russland und Aserbaidschan, also Länder die es mit den Menschenrechten ohnehin nicht so ernst nehmen, hat die UEFA gleich im Vorhinein Regenbögen verboten. Dass sie ihr Logo in Regenbogenfarben färben ist Pinkwashing in Reinform, Heuchelei und grenzt an Verhöhnung.

Solidarisch sind wir auch mit Ungarn, einer Wertedikatur in der Mittlerweile Strafen verhängt werden, wenn Kinderbücher eine Familie als etwas anders als Mutter, Vater & Kind darstellt. Das Klima wird auch insgesamt rauer. In Spanien wurde der 24 jährige Samuel L. auf brutalste Weiße zu Tode geprügelt, weil er schwul war. In Georgien hat ein gewalttätiger, rechtsradikaler Mob das Vereinsbüro des dortigen CSDs gestürmt und Aktivist*innen verletzt. Auch in Wien gab es zur eine rechte Störaktion: Über den Köpfen von Politiker*innen und Sprecher*innen entrollten sie einen Banner mit der Aufschrift „No Pridemonth“. Bürgermeister und Vizebürgermeister fanden passende Worte: „Hassgefühle und Intoleranz haben in unserer Stadt keinen Platz. Denn Wien liebt dich, egal wen du liebst“.

Unser Masken sind Schutz und Statement, aber auch eine Kampfanasage and alle Intoleranten Menschen. Wir dürfen nicht vergessen, dass der Christopher Street Day (CSD) am 28. Juni 1969 ein Aufstand und Straßenkampf war . Zögere nicht Passanten um Hilfe zu bitten oder die Polizei zu rufen, wenn du homo-, trans, biphob, o.ä. belästigt wirst.

Stay Safe & Proud

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Vienna